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Rechtsschutzversicherung Vergleich
Unsere Vorfahren in der Steinzeit hatten es noch leicht. Dank des Faustrechts dauerte es nicht lange, bis Streitigkeiten geregelt waren. Der Stärkere hatte immer Recht. Inzwischen bewegen wir uns in einem engen Netz aus Vorschriften, Gesetzen und Paragraphen. Möchte man sich in dem komplizierten Wirrwarr nicht verheddern, sollte man nicht mit einem der Fäden in Berührung kommen. Das ist leichter gesagt als getan. Denn schon Kleinigkeiten sorgen heute vielfach dafür, dass Anwälte und Richter aktiv werden müssen. Die Kosten, die dadurch entstehen, sollte man nicht unterschätzen. Schon bei einem minimalen Streitwert muss man tief in die Tasche greifen.
Nun kann man sich den Anwalt sparen, was sicherlich nicht ratsam ist, da die Gesetzbücher für Laien kaum durchschaubar sind. Oder man sorgt vor und sichert sich mit einer Rechtsschutzversicherung ab, die im Ernstfall die Kosten für den Anwalt, das Verfahren und die Auslagen der Zeugen übernimmt. Angeboten werden Rechtsschutzversicherungen für mehrere Bereiche, mit denen wir täglich in Kontakt sind: Den Beruf, den Verkehr, das Privatleben und das Mietverhältnis. Einzelpolicen kommen dabei häufig teurer als ein Komplettpaket, wobei die Entscheidung, welche Bereiche abgesichert werden sollen, sicherlich von den individuellen Umständen abhängt.
Als besonders sinnvoll wird der Verkehrsrechtsschutz eingestuft, da jeder ist irgendwie am Straßenverkehr beteiligt ist, egal ob als Fußgänger, Rad-, Mofa- oder Autofahrer. Kommt es zu einem Unfall, weil einfach man über die Straße läuft, nicht rechtzeitig bremst oder ein anderer Verkehrsteilnehmer schlichtweg nicht aufpasst, ist ein Rechtsstreit vorprogrammiert. Dann zeigt sich sehr schnell, dass Recht haben und Recht bekommen zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind. Ohne Anwalt kommt man nicht weit. Und ohne Rechtsschutz wird es teuer, sollte man unterliegen und sämtliche Kosten tragen müssen.
Etwas anders sieht es bei der rechtlichen Absicherung im Berufsleben aus. In diesem Fall ist eine Police nicht für jeden zwingend notwendig. Mitglieder einer Gewerkschaft haben in der Regel einen Ansprechpartner für Rechtsfragen und Rentner sind in diesem Punkt außen vor. Typische Fälle, in denen einen Berufsrechtsschutzversicherung aktiv wird, sind ungerechtfertigte Entlassungen oder Probleme bei der Lohnzahlung. Angesichts der Lage am Arbeitsmarkt sollte man sich jedoch überlegen, ob das Geld für die Rechtsschutzversicherung nicht doch gut investiert ist.
Bei der Privatrechtsschutzversicherung trifft das auf jeden Fall zu. Anscheinend wird es immer schwerer, in Frieden mit den Nachbarn zu leben. Manchmal reicht schon eine zu laute Geburtstagsfeier oder ein Baum, dessen Äste zu weit in den eigenen Garten reichen, um einen Streit vom Zaun zu brechen. Ähnliches gilt für Probleme zwischen Mietern und Vermietern. Beide Parteien können sich über eine private Rechtsschutzversicherung schützen. Die Anwälte freut es. Die Gerichte hingegen kommen mit wesentlich wichtigeren Fällen nicht voran.
Beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung gilt es, einiges zu beachten. Der wichtigste Punkt: Der Schutz gilt nicht von heute auf morgen. Meist muss eine Wartezeit von mindestens einem halben Jahr verstreichen, ehe die Versicherung in die Pflicht genommen werden kann. Zudem greift die Rechtsschutzversicherung nur ein, wenn die Angelegenheit auch Aussicht auf Erfolg hat.
Einen Vergleich sowie ein individuelles Angebot für eine Rechtsschutzversicherung können Sie sich über das nachfolgende Formular ausarbeiten lassen (Versicherungsvermittlung erfolgt über die Transparent GmbH & Co. KG):
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