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Kapitallebensversicherung

Kapitallebensversicherung

Gezielt für das Alter sparen und den Todesfall absichern – mit diesen zwei Aufgaben geht die Kapitallebensversicherung an den Start und gehört seit Jahren zum festen Repertoire in den meisten Versicherungsportfolios. Ihren Stammplatz droht sie allerdings nach und nach zu verlieren. Als klassische Lebensversicherung, deren Beiname Kapital nicht mehr aussagt, als dass Kapital gesammelt und angelegt wird, befindet sie sich auf einem absteigenden Ast. Inzwischen gibt es günstigere und bessere Möglichkeiten, mit denen sich die ureigenen Aufgaben der Kapitallebensversicherung umsetzen lassen. Für den Todesfall ist die Risikolebensversicherung eine Alternative mit niedrigerer Prämie. Und bei der Geldanlage gibt es gleich mehrere Varianten, die eine höhere Rendite versprechen.

Soll der Schutz beides umfassen und nicht separat geregelt werden, ist die klassische neben der fondsgebundenen Lebensversicherung nach wie vor die beste Wahl. Um ein Optimum zu erreichen, gerade in punkto Gewinn, muss verglichen werden. Es gibt keinen anderen Weg und leider auch keine Sicherheiten. Der garantierte Zinssatz, mit dem die eingezahlten Beträge arbeiten, wurde schrittweise nach unten korrigiert und liegt aktuell bei mageren 2,25 Prozent per annum. Die Nachkriegsgeneration konnte noch mit weitaus höheren Zinssätzen rechnen. Vor wenigen Jahren waren es vier Prozent und damit tagesgeldähnliche Bedingungen. Als Grund für die Absenkung des Garantiezinses wird die Erwartungshaltung der Verbraucher genannt. Natürlich möchte jeder im Alter auf der einen Seite möglichst viel kassieren, auf der anderen Seite aber auch nicht enttäuscht werden. Um solche Enttäuschungen zu vermeiden, stapelt man lieber tief und macht sich damit selbst unattraktiv.

Würde nun jede Versicherungsgesellschaft stur mit dem festgeschriebenen Zinssatz arbeiten, wäre ein Versicherungsvergleich vollkommen überflüssig. Da es allerdings noch Überschüsse, Gewinnbeteiligungen sowie Schluss-Gewinnanteile gibt, mit denen die Rendite steigt, liegen die Unterschiede genau in diesen, nicht garantierten Sonderleistungen. Hier hilft wirklich nur ein Vergleich, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Allzu rosige Prognosen sollten jedoch kritisch hinterfragt werden. Denn genau diese optimistischen Hochrechnungen haben immer wieder dazu geführt, dass Verbraucher sich getäuscht fühlten. Probleme gab es zudem beim Rückkauf. Wer seine Kapitallebensversicherung verkaufen wollte, musste mit deutlichen Einbußen leben. Hier hat der Bundesgerichtshof inzwischen zugunsten der Kunden entschieden.

Ehe man den Versicherungsvergleich startet, sollte man sich im Klaren darüber sein, auf welche Versicherungssumme der Vertrag lauten soll und wer im Todesfall Empfänger der Leistungen ist. Bei beiden Fragen spielt sicherlich der Familienstand eine Rolle. Wer Frau und Kinder absichern möchte, wählt eine etwas höhere Summe als ein Single oder baut die Vorsorge auf zwei Standbeinen auf. Als Begünstigter wird bei Paaren der Ehepartner eingesetzt, bei Alleinstehenden in der Regel ein Familienmitglied. Wichtig: Auch nach einer Scheidung und eventuell zweiten Hochzeit bleibt der Name der ersten Ehegattin/des ersten Ehegatten im Vertrag, wenn man sich nicht bei der Versicherung meldet und eine Änderung vornehmen lässt.

Einen Vergleich sowie ein individuelles Angebot für eine Kapitallebensversicherung können Sie sich über das nachfolgende Formular ausarbeiten lassen (Versicherungsvermittlung erfolgt über die Transparent GmbH & Co. KG):

Vergleich und Angebot zur Lebensversicherung

Wunsch-Altersrente: 
 € im Monat
oder  
Wunsch-Anlagebetrag: 
 € im Monat
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