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Hausratversicherung-Vergleich
In der ersten eigenen Wohnung werden sich kaum große Werte befinden, abgesehen vom Fernseher, der Stereoanlage, dem Computer samt Zubehör sowie den Elektrogeräten. Ansonsten sind es meist Möbel aus dem alten Kinderzimmer oder einem bekannten schwedischen Einrichtungshaus, mit denen man es sich trotz knappen Budgets gemütlich macht. Nach und nach kommen dann die Details, wird in neue Teppiche, das Designersofa, vielleicht auch in Bilder oder Skulpturen investiert. Damit steigt der Wert des Inventars kontinuierlich. Das mag so nicht auffallen. Spätestens aber, wenn durch einen Wasserschaden oder ein Feuer alles zerstört, merkt man, dass nicht nur viel Liebe, sondern auch viel Geld in einer Wohnungseinrichtung steckt. Um in einem solchen Fall nicht vor dem „Nichts“ zu stehen und wieder bei Null anfangen zu müssen, steht die Hausratversicherung weit oben in der Liste der Versicherungen, die man auf jeden Fall haben sollte.
Mit ihr lassen sich sämtliche Einrichtungsgegenstände vor einer Vielzahl möglicher Schäden schützen. Das fängt bei Feuer und Wasser an, geht über Vandalismus und Einbruch bis hin Sturm, Blitzschlag und Explosionen. Selbst wenn ein Auto die Hauswand rammt, ein Flugzeug ins Haus stürzt, die Lebensmittel aufgrund eines Stromausfalls verderben, es zu inneren Unruhen kommt oder man die Wohnungsschlüssel verliert, ist die Hausratversicherung Ansprechpartner. Die letzten Szenarien werden zwar eher selten vorkommen, doch schon ein einfacher Wasserrohrbruch kann zu enormen Schäden und damit Kosten führen. Diese werden bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes von der Hausratversicherung übernommen. Dieser Wert ist auch maßgeblich, sollte etwas repariert werden können.
Wichtig ist, dass man sich die Vertragsbedingungen genau ansieht. Nicht immer ist das Unternehmen in der Pflicht, zu zahlen. Weht nur ein laues Lüftchen und kommt es dadurch zum Schaden, besteht seitens der Hausratversicherung keine Pflicht, für die Kosten aufzukommen. Sturmschäden gelten erst ab Windstärke 8. Problematisch sind auch Fahrräder. Sie müssen oftmals zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens in einem verschlossenen Raum aufbewahrt werden, sofern man nicht gerade mit ihnen unterwegs ist. Ansonsten gilt der Schutz – wenn überhaupt –, nur, wenn das Rad verschlossen ist und man einer Selbstbeteiligung zustimmt.
Befinden sich Wertgegenstände im Haus oder in der Wohnung, raten Experten dazu, diese zu dokumentieren. Das heißt, sie genau zu beschreiben, möglichst zu fotografieren und die Belege aufzuheben. Das erleichtert den Nachweis im Schadensfall und verhindert lästigen Papierkram. Für den Versicherungsnehmer macht es eine solche Liste auch erheblich leichter, die Versicherungssumme zu bestimmen. Sie muss bei Vertragsabschluss genannt und regelmäßig angepasst werden. Wer bei diesem Wert falsche Angaben macht, um bei der Prämie zu sparen, pokert sehr hoch. Liegt der Versicherungswert beispielsweise bei 50.000 Euro, werden aber nur 40.000 Euro angegeben, ist man unterversichert. Stellt die Versicherung diese Differenz fest, würde sie im genannten Beispiel nur 80 Prozent der Kosten erstatten. Hat man keinen genauen Überblick zu den Werten, gibt es einen Richtwert, der aktuell bei 650 Euro je Quadratmeter liegt. Allzu teuer ist eine günstige Hausratversicherung ohnehin nicht. Wer einmal einen Hausratversicherungs-Vergleich durchführt, findet viele Anbieter, die bei einer Versicherungssumme von rund 50.000 Euro weniger als 100 Euro im Jahr verlangen.
Welche Risiken bei Hausratversicherungen regelmäßig versichert sind und welche zusätzlich versichert werden können, zeigt unser Ratgeber zum Versicherungsumfang von Hausratversicherungen auf:
Was beim Abschluss einer Hausratversicherung zu beachten ist, haben wir im Ratgeber auf der folgenden Seite für Sie zusammengestellt:
Einen Vergleich sowie ein individuelles Angebot für eine Hausratversicherung können Sie sich über das nachfolgende Formular ausarbeiten lassen (Versicherungsvermittlung erfolgt über die Finanzen.de AG):
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