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Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht
Haus- und Grundbesitz bringt Vorteile, etwa als Altersvorsorge, aber auch Pflichten mit sich. Kommt man beispielsweise den Verkehrssicherungspflichten nicht nach und unterlässt es, im Winter den Gehweg von Schnee und Eis oder im Herbst vom feuchtem und damit rutschigen Laub zu befreien, steht man mit seinem gesamten Vermögen für Schäden gerade. Auch, wenn ein Ziegel sich löst und auf ein parkendes Auto kracht, gehen die Kosten zu Lasten des Hausbesitzers. Das gilt für alle Gefahren, die von einem Haus oder Grundstück ausgehen. Um sich vor Regressansprüchen zu schützen, gibt es die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung. Sie ist nicht in allen Fällen ein absolutes Muss, angesichts der niedrigen Prämie allerdings eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Versicherungen.
Alle, die ihr Einfamilienhaus selbst nutzen, kommen in der Regel ohne eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht aus. Sie können auf die Privathaftpflicht bauen, in der selbst bewohntes Eigentum mitversichert ist. Gibt es eine Einliegerwohnung, kann, wenn es die Versicherungsbedingungen vorsehen, auch sie in einem Vertrag für die private Haftpflichtversicherung berücksichtigt werden. Ist dies nicht möglich, muss für zusätzlichen Schutz gesorgt werden. Für Besitzer von Mehrfamilienhäusern ist das unumgänglich. Mit der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht genießen sie Versicherungsschutz, wenn Gefahrenstellen nicht ausreichend gesichert wurden, die Beleuchtung mangelhaft ist, Eis und Schnee vom Dach rutschen, das Haus nicht sachgemäß instand gehalten wird sowie für den Fall, dass der Bürgersteig nicht gereinigt wurde. Der Abschluss einer solchen Versicherung bietet sich nicht nur für einzelne Besitzer, sondern auch für Wohneigentümergemeinschaften an, da die Privathaftpflicht hier nicht zuständig ist.
In die Berechnung der Prämie für die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung, sofern es sich um Häuser mit mehreren Wohneinheiten handelt, fließen die Wohnfläche, die Zahl der Wohnungen und die Miteinnahmen samt Nebenkosten (die Heizkosten werden nicht berücksichtigt) ein. Ein zweiter Punkt ist die Versicherungssumme. Sie sollte bei mindestens drei Millionen Euro liegen, wobei einige Gesellschaften Policen mit einer Leistung von bis zu zehn Millionen Euro anbieten. Daraus wird der Jahresbeitrag ermittelt. Die Unterschiede sind gewaltig. Teilweise kosten die günstigsten Policen nur ein knapp ein Drittel von dem, was beim teuersten Anbieter auf den Tisch gelegt werden müsste. Ein Vergleich schafft die beste Grundlage, um sich für eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht zu entscheiden.
Handelt es sich lediglich um unbebaute Grundstücke, die versichert werden sollen, gibt es andere Bemessungsgrundlagen. Teilweise wird je 100 Quadratmeter abgerechnet. Andere Versicherungen verlangen einen Mindest- oder einen Pauschalbetrag. Je nach Größe des Grundstücks können diese Pauschalen oft wesentlich teurer sein als eine genaue Berechnung. Auch hier lohnt sich ein Versicherungsvergleich, damit der Schutz umfassend, aber günstig ist.
Einen Vergleich sowie ein individuelles Angebot für eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung können Sie sich über das nachfolgende Formular ausarbeiten lassen (Versicherungsvermittlung erfolgt über die Transparent GmbH & Co. KG):
