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Gesetzliche Krankenversicherung im Vergleich

Gesetzliche Krankenversicherung

Die gesetzlichen Krankenkassen haben sich in ein eher schlechtes Licht manövriert. Milliardenlöcher, Schwarzlisten für Medikamente und der schrittweise Abbau von Leistungen sorgen schon seit Jahren für ein schwächelndes Gesundheitswesen und andauernde Diskussionen, die von der Politik angestoßen und am Stammtisch zu Ende gedacht werden. Selbst mit der Gesundheitsreform 2007 konnte das angeschlagene System nicht richtig aufgepäppelt werden, es gibt noch zu viele Mankos, unter denen die Patienten leiden. Einer der größten Kritikpunkte sind dabei die Kosten, die auf die Schultern der gesetzlich Versicherten geladen werden. Sie zahlen Monat für Monat ihren Beitrag, der in regelmäßigen Abständen ein klein wenig angehoben wird, um die Kosten decken zu können. Da es viele gesetzliche Krankenversicherungen gibt, die um Kunden buhlen, ist es nur konsequent, sich über einen Versicherungsvergleich nach einer günstigeren Alternative umzusehen. Schon mit einem um wenige Pünktchen niedrigeren Beitragssatz lassen sich aufs Jahr gesehen viele Euros sparen.

Denn an den Basisleistungen der gesetzlichen Kassen gibt es nicht viel zu rütteln. Sie sind überall gleich. Mit der Patientenkarte, einem Stück Plastik mit Chip und Magnetstreifen, weist man sich beim Arzt aus, ob nun Allgemeinmediziner, Fach- oder Zahnarzt. Dafür zahlt man einmal im Quartal eine Praxisgebühr von derzeit zehn Euro – und zwar bei jedem Arzt, es sei denn, man hat eine Überweisung. Ähnlich läuft es im Krankenhaus ab. Über die Krankenkasse ist die Grundversorgung gesichert. Sonderwünsche hingegen, ob nun besseren Zahnersatz oder ein besonderes Zimmer in der Klinik, sind für Kassenpatienten tabu.

Unterschiede gibt es bei den zusätzlichen Leistungen. Einige Kassen bieten Sportkurse, Seminare für angehende Nichtraucher oder zur gesunden Ernährung an. Sie sind für Mitglieder kostenlos. Rabatt- und Bonushefte runden das Angebot ab. Manchmal gibt es auch nur eine langweilige Zeitung, die monatlich oder vierteljährlich ins Haus flattert. Zieht man in Betracht, die Krankenkasse zu wechseln, sollte auch dieser Bereich unter die Lupe genommen werden. Vielleicht sind nicht alle Angebote sinnvoll oder werden genutzt, doch einiges davon könnte durchaus von Interesse sein. Ein weiterer Aspekt ist die Kundennähe. Wem ein direkter Ansprechpartner vor Ort nicht wichtig ist, hat eine weitaus größere Auswahl an möglichen Krankenversicherungen.

Sind diese Punkte geklärt, kommen die Finanzen ins Spiel. Die gesetzlichen Krankenkassen funktionieren nach dem Solidaritätsprinzip. Jeder hat den Anspruch auf die gleichen Leistungen, unabhängig davon, wie hoch der Beitrag ist. Er bemisst sich grundsätzlich am Einkommen und wird anteilig vom Versicherten selbst und vom Arbeitgeber übernommen. Liegt das Gehalt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze von derzeit 42.750 Euro jährlich (47.700 für alle, die erst nach dem 1. Januar 2003 versicherungsfrei wurden), wird nur bis zu diesem Betrag gerechnet. Gleichzeitig besteht ab diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, sich privat zu versichern (entsprechende Informationen finden Sie zum Beispiel durch einen Krankenversicherungs-Vergleich). Wie hoch der Prozentsatz ist, der vom Einkommen abgezogen und an die Krankenkasse abgeführt wird, legt die Versicherung fest. Die Unterschiede bei den einzelnen Krankenversicherungen sind nicht hoch, aber spürbar. Deshalb macht ein Versicherungsvergleich bei der gesetzlichen Krankenversicherung durchaus Sinn.

Einen Vergleich der gesetzlichen Krankenkassen können Sie sich über das nachfolgende Formular ausarbeiten lassen (Versicherungsvermittlung erfolgt über die Transparent GmbH & Co. KG):

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