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Britische Lebensversicherung

Englische Lebensversicherung

Das Ziel einer Lebensversicherung, Geld fürs Alter zu sparen und die Angehörigen finanziell abzusichern, ist hierzulande wie auch auf den britischen Inseln gleich. Nur schlägt man vollkommen andere Wege ein, um dem Kunden am Ende der Laufzeit eine stattliche Summe auszahlen zu können. In der Bundesrepublik geben das Versicherungsvertragsgesetz und viele weitere Verordnungen die Marschrichtung vor, wie mit dem Kapital der Versicherten zu verfahren ist. Maximal 35 Prozent dürfen bei einer klassischen Lebensversicherung oder einer Kapitallebensversicherung in Aktien investiert werden. Die übrigen 65 Prozent müssen „sicher“ sein. Konkret heißt das, der Großteil des Kapitals wird in festverzinslichen Papieren und Anlageformen wie beispielsweise Immobilien angelegt. Das ist nötig, damit die Mindestverzinsung erreicht wird. Sie liegt aktuell bei 2,25 Prozent und wird augenscheinlich regelmäßig gekürzt. Zuvor waren es 2,75 und sogar 4,0 Prozent.

Genau hier liegt der Unterschied zur so genannten Englischen Lebensversicherung, deren Name daher rührt, dass sie von englischen Unternehmen verwaltet wird. Es gibt zum einen keinen garantierten Zins. Zum anderen haben britische Versicherer viel mehr Spielraum bei ihrer Anlagestrategie. Sie setzen wesentlich stärker auf den Aktienmarkt und dessen Chancen. Versicherungspolicen mit einem Aktienanteil von bis zu 80 Prozent sind keine Seltenheit.

In der Vergangenheit hat sich dieses Vorgehen als durchaus lukrativ für die Kunden erwiesen. Die Renditen waren in der Regel sehr gut. Eine Garantie, dass diese Entwicklung anhält, können auch die britischen Versicherungsunternehmen nicht geben. Ein Börsencrash hätte bei stark aktienlastigen Policen auf den ersten Blick fatale Folgen. Da eine Lebensversicherung allerdings eine langfristige Anlage ist, schafft das Auf und Ab an der Börse einen gesunden Ausgleich. Damit bei Fehlinvestitionen oder einer falschen Einschätzung der Börse nicht alles verloren geht, werden bei Britischen Lebensversicherungen Anteile verbrieft, deren Wert garantiert ist. Damit haben Kunden eine gewisse Sicherheit. Dafür sorgen auch die Versicherer. Sie schaffen Reserven aus „fetten Jahren“, um in „mageren Jahren“ die Anlage zu glätten. Damit werden auch größere Schwankungen weitgehend aufgefangen. Und sollten alle Stricken reißen, gibt es seit 1974 den Policeholder Protection Act, eine Auflage der britischen Versicherungsaufsicht, mit der 90 bis 100 Prozent des Policenwertes bei Insolvenz sicher sind.

Nun kauft niemand gerne die Katze im Sack. Deshalb erhalten Kunden, die sich für eine Englische Lebensversicherung entscheiden, von Anfang alle nötigen Informationen, die einerseits die Konditionen und Kosten, andererseits auch die Risiken und die Strategie der Anlage umfassen. Da es gerade im letzten Punkt sehr viele Möglichkeiten gibt, sollte genau verglichen und auch ein Blick auf die bisherigen Ergebnisse der Gesellschaft geworfen werden. Denn, wie bereits erwähnt, einen Garantiezins wie in Deutschland gibt es nicht und sind Renditeprognosen grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen. Von daher ist ein Versicherungsvergleich, der auch die in Deutschland üblichen Tarife umfasst, sicherlich der beste Weg, Überraschungen im Alter zu vermeiden.

Einen Vergleich sowie ein individuelles Angebot für eine englische Lebensversicherung können Sie sich über das nachfolgende Formular ausarbeiten lassen (Versicherungsvermittlung erfolgt über die Transparent GmbH & Co. KG):

Ein Service von ccfs Lebensversicherung Vergleiche

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