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BMBF FuE-Programme

BMBF FuE-Programme

Wer plant oder gar schon plante, eine Firma zu gründen, die sich in einem forschungs- und wissensintensiven Wirtschaftszweig befindet, kann ganz sicher ein Lied davon singen, wie schwierig es ist, das dafür notwendige Kapital zu besorgen, sofern die Eigenkapitaldecke nicht groß genug ist, bzw. war.

Innovationen geschehen in der Regel nicht durch Zufall, sondern wollen intensiv erforscht werden. Und Forschung kostet nun mal Geld. Allerdings ist Geld knapp, und diese Knappheit an Finanzierungsmitteln ist auch meist der Grund, weshalb anstehende Innovationen nicht durchgeführt oder gar abgebrochen werden. Auf der anderen Seite befinden wir uns in einem internationalen Wettbewerb und der benötigt verständlicherweise ständig und permanent neue Technologien. Um mehr Unternehmen für Forschung und Entwicklung zu gewinnen, hat der Staat mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BmBF) eine geeignete Einrichtung geschaffen. Das BMBF vergibt nicht nur Gelder und Mittel für die öffentliche Hand, um beispielsweise Hochschulen zu fördern, sondern hält auch umfangreiche Informationen und finanzielle Mittel für Gründer und Firmen parat, um deren Forschungs- und Entwicklungsprogramme entsprechend fördern zu können.

Der Bund fördert die Forschung in den folgenden Bereichen: Neue Technologien, Lebenswissenschaften, Nachhaltigkeit, Verkehr-Raumfahrt-Bauen, Grundlagenforschung, Geisteswissenschaften und es gibt noch zusätzlich die technologieoffene Bundesförderung.

"Von nichts kommt nichts", dieser uralte und noch immer zeitgemäße Spruch unserer Urahnen gilt auch bei Innovationen und hier besonders bei Klein- und Mittelunternehmen. Die Bundesregierung plant, drei Prozent des Bruttoinlandprodukts in den Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) zu investieren. Der Bildungs- und Forschungs-Etat für das Jahr 2008 beträgt rund 9 Milliarden Euro nach 8,5 Milliarden Euro im Vorjahr.

Neben der Forschungsförderung des Bundes existiert noch eine weitere, nämlich die der Bundesländer. Leider sind die länderweiten Forschungsmittel nicht deutschlandweit identisch, sprich, was in einem Bundesland gefördert wird, muss nicht auch unbedingt im Nachbarbundesland gelten. Beispielsweise gibt es in Hamburg eine Förderung der Luftfahrtforschung, die Zuschüsse für Hamburger Unternehmen aus der Luftfahrtindustrie gewährt. Sitzt ihre Firma nun nördlich oder südlich von Hamburg im Speckgürtel der angrenzenden Bundesländer, so haben sie Pech gehabt, da dort keine diesbezüglichen Förderprogramme auf Landesebene existieren. Aber dafür gibt es ja noch die Förderung auf Bundesebene.

Wie es sich für einen ordentlichen Staat gehört, kann man da allerdings nicht einfach hinmarschieren und einen Antrag abgeben. Nein, da müssen sie sich leider durch einen Wust an Formularen durchkämpfen, um an die benötigten Mittel zu kommen. Mittlerweile sind auch die Beamten des Bundes mit dem Internet und seinen Vorzügen vertraut, sodass diesbezügliche Anträge schon elektronisch erfolgen können. Mit Hilfe von "EASY", dem elektronischen Antrags- und Angebots-System kann man alle Anträge für sämtliche Förderprogramme des BMBF am PC ausfüllen und ausdrucken. Welch ein Medienbruch! Darüber sollte man mal forschen und eine ordentliche Lösung entwickeln.

Unter www.foederportal.bund.de erhält man weitere Informationen zu den MBMF FuE-Programmen.



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