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Die drei wichtigsten Tipps zur optimalen Altersvorsorge
Vor fünfzig Jahren war die gesetzliche Rente noch als Vollabsicherung gedacht, heute ist die staatliche Rente nur noch eine Art Basisrente zur Grundversorgung. Diese wird allerdings kaum reichen, um den gewohnten Lebensstandard der Unter- und Mittelschicht aufrechtzuerhalten.
Ohne rechtzeitige private Vorsorge wird vielen Bundesbürgern später einmal die Altersarmut drohen. Besonders hart wird es die vielen Ein-Mann-Betriebe treffen, die Selbstständigen ohne eigene Angestellte.
Eine im Auftrag der Gothaer Versicherung erstellte Studie zeigte, dass weniger als die Hälfte der interviewten Personen mit einem Einkommen unter 1000 Euro überhaupt Geld für das Alter zurücklegen.
Doch nicht nur die zwei bis drei Millionen Wenigverdiener unter den Unternehmern trifft die geringe Rente im Alter, auch angestellte Durchschnittsverdiener können ohne rechtzeitige private Vorsorge nur mit einer Pension auf Sozialhilfeniveau rechnen.
Altersarmut ist eine Gefahr für eine große Anzahl von Bürgern, viele Rentner von morgen werden sich mit Jobs die Rente aufstocken müssen.
Um diesem Trend entgegen zu wirken, hilft nur eines: rechtzeitig und vor allem richtig für das Alter sparen!
Tipp 1 - Renteninformationen checken
Alle gesetzlichen Rentenversicherten, die mindestens 27 Jahre alt sind und wenigstens fünf Jahre Beiträge geleistet haben, erhalten jährlich ihre Renteninformation. Darin ist eine Auflistung aller bisherigen Beiträge und aller rentenrechtlichen Zeiten enthalten. Im Versicherungsverlauf können alle gezahlten Beiträge des bisherigen Arbeitslebens detailliert abgelesen werden. Daraus werden folgende Daten errechnet:
- Der aktuelle Rentenanspruch bei voller Erwerbsminderung
Diesen Betrag würden Sie vom Staat als Rente erhalten, wenn Sie heute nicht mehr erwerbstätig sein könnten. Bei dieser Berechnung wird die Zeit bis zum vollendeten 60. Lebensjahr als rentenrechtliche Zeit berücksichtigt, auch wenn die Erwerbsminderung früher eintreten sollte. - Die Hochrechnung der Regelaltersrente
Dieser Betrag ist eine Prognose der mit 65 Jahren zu erwartenden Rente. Hierbei wurden nur die Beiträge während der letzten 5 Kalenderjahre (ohne Berufsausbildung) berücksichtigt. - Information über die Auswirkungen künftiger Rentenanpassungen
In diese Prognose wurde eine mögliche Anpassung an steigende Löhne einbezogen.
Vorsicht: Inflation, Steuern und Krankenversicherungsprämien wurden in den Berechnungen nicht berücksichtigt. Die wirkliche Rente wird also niedriger ausfallen.
Überprüfen Sie die erhaltene Renteninformation und vergleichen Sie die dort aufgeführten Beitragszeiten und Beitragshöhen mit Ihren Unterlagen. Sollten Sie Lücken oder Fehler entdecken, melden Sie das der Versicherungsanstalt unverzüglich.
Tipp 2 – Private Vorsorge ist unerlässlich
Acht bis zehn Prozent Ihres Bruttoeinkommens sollten in die Altersvorsorge fließen, nur so lässt sich die Rentenlücke erfolgreich schließen. Je früher Sie mit der privaten Absicherung für das Alter beginnen, desto besser! Wir stellen Ihnen hier die fünf gängigsten Modelle der Privaten Altersvorsorge vor:
Die betriebliche Altersvorsorge (bAV)
Seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer das Recht auf eine betriebliche Altersvorsorge, bei der er auf Teile seines Bruttogehalts verzichtet und diese dann in eine Betriebsrente eingezahlt werden. Der Vorteil: die Zahlungen sind steuer- und sozialabgabenfrei.
- Die private Rentenversicherung
Die Rentenversicherung gehört zu den klassischen Vorsorgeformen mit wenig Risiko und mittleren Ertragschancen. Hierbei zahlt der Versicherte monatlich seine Beträge für die er eine garantierte Verzinsung bekommt. Zusätzlich erhält er eventuelle Überschussbeteiligungen, die allerdings nicht garantiert werden können. Zum vereinbarten Auszahlungstermin hat der Versicherte dann das Recht auf eine Auszahlung in Form einer monatlichen Rente oder kann sich je nach Versicherung den Gesamtbetrag auch komplett auszahlen lassen. Entsprechende Vergleiche und Angebote können interessierte Leser auf unserer folgenden Seite anfordern: private Rentenversicherung - Die Riester-Rente
Über 11 Millionen Riester-Verträge wurden schon abgeschlossen. Die "Riester Rente", wie sie gerne im Volksmund genannt wird, ist eine private Zusatzrentenabsicherung, die vom Staat durch staatliche Zulagen oder Steuerfreiheit gefördert wird. Die Riester Förderung kann nur im Zusammenhang mit einer klassischen Rentenversicherung, einem Banksparplan oder einer Fondsgebundenen Versicherung in Anspruch genommen werden. Wie hoch Ihr Eigenanteil beim Besparen einer solchen Riester-Rente wäre, können Sie mit unserem Riester-Rechner schnell und einfach selber berechnen. Bei Bedarf können Sie sich darüber hinaus auf unserer folgenden Seite Angebote von Versicherungsmaklern ausarbeiten lassen: Riester-Rente vergleichen. - Die Rürup Rente
Die Rürup Rente ist eine staatlich subventionierte Form der privaten Altersvorsorge und ist vor allem für Selbstständige und Freiberufler gedacht, da diese keinen Riester-Vertrag abschließen dürfen. Auch hier bieten wir Ihnen die Möglichkeit an, sich von Versicherungsmaklern informieren und beraten zu lassen: Rürup-Rente. - Kapitalbildende Lebensversicherungen
Diese Versicherung ist eine Kombination aus Risikoversicherung und einem Kapitalsparplan. Eine Kapitalbildende Lebensversicherung baut Kapital für die Zukunft auf, welches am Ende der Vertragslaufzeit an den Versicherungsnehmer ausbezahlt wird. Gleichzeitig sichert sie die Hinterbliebenen im Falle des Todes des Versicherungsnehmers ab. Besonders im Hinblick auf die ab 2009 geltende Abgeltungssteuer werden Kapitallebensversicherungen wieder an Bedeutung gewinnen, da sie gegenüber anderen Anlageformen steuerliche Vorteile aufweisen können. Wenn Sie sich zu diesem Thema von einem Versicherungsmakler beraten lassen wollen, dann können Sie auf unserer folgenden Seite ein entsprechendes Angebot anfordern: Kapitallebensversicherung.
Tipp 3 – Die wichtigsten Versicherungen
Im Leben ist man nicht gegen jede Gefahr gefeit, aber viele Risiken sind voraussehbar und man kann sich vor ihnen schützen, um einen möglichen finanziellen Absturz von Vorneherein so gut es geht zu verhindern.
So gehören beispielsweise eine private Haftpflichtversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu einer unverzichtbaren Grundversicherung.
Für Familien und Eigenheimbesitzer empfiehlt es sich zudem auch eine Risikolebensversicherung abzuschließen, um die Familie im Ernstfall abzusichern.
Diese drei Versicherungen sind heutzutage unverzichtbar, um das Risiko einer lebenslangen Verschuldung so klein wie möglich zu halten.

