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Fünf Tipps zum Sparen im Haushalt
Wie Sie Kosten senken können, ohne auf Lebensqualität zu verzichten.
Die deutsche Wirtschaft rutscht in die Rezession, das Jahr 2009 erwartet uns mit einem starken konjunkturellen Abschwung und die Finanz-Experten sind sich einig, dass 2009 auch die Anzahl der Arbeitslosen wieder stark ansteigen wird. Keine sehr rosigen Aussichten! Denn die Rezession bedeutet auch, dass ein großer Teil der Bevölkerung schon bald den Sparstrumpf enger ziehen muss. Wir möchten Ihnen nun zeigen, wo Sie in Ihrem Alltag sparen können ohne Ihre Lebensqualität immens einschränken zu müssen.
Energie
Einfache Maßnahmen im Haushalt können nicht nur große Einsparungen beim Stromverbrauch herbeiführen und somit Ihren Geldbeutel entlasten, sondern auch die Umwelt schonen. Hier die wichtigsten Tipps im Überblick:
- Alle Fugen Ihrer Fenster, Türen und Rollladenkästen müssen richtig abgedichtet sein.
- Beim Heizen einzelner Zimmer sollten Fenster und Türen geschlossen bleiben.
- Für die Wohnräume, die Küche und das Bad empfiehlt sich eine Zimmertemperatur von 20 Grad Celsius, für das Schlafzimmer reicht eine Temperatur von 15 Grad vollkommen aus.
- Beim Verlassen des Hauses sollten Sie die Heizung nicht ausstellen, sondern nur herunterdrehen.
- Gewöhnen Sie sich statt Fensterkippen ein kurzes Stosslüften an. Lüften Sie am Morgen und am Abend für jeweils 5 Minuten alle Räume.
- Verzichten Sie auf die handelsüblichen Glühbirnen und nutzen Sie Energiesparlampen.
- Schalten Sie elektronische Geräte komplett aus und verzichten Sie auf den stromfressenden Standby-Modus.
- Tauschen Sie alte Kühl- und Gefrierschränke gegen neue, stromsparende Geräte aus.
- Achten Sie beim Kochen darauf, dass die Kochtöpfe zu der Größe der Kochplatten passen.
- Und nutzen Sie, wenn möglich einen Eierkocher.
Telefon und Internet
Überall wird mit günstigen Flatrates geworben. Ob Internetverbindung, Handyvertrag oder Telefonanschluss - stets wird uns suggeriert, dass eine Flatrate die günstige und beste Wahl sei. Einen Festpreis zahlen und dann darf grenzenlos telefoniert und im Netz gesurft werden. Das klingt verführerisch, ist aber so nicht ganz richtig. Denn Auslandsgespräche und Service-Nummern, wie die Telefonauskunft, sind nicht inklusive. Und ob sich eine Flatrate wirklich lohnt, liegt ausschließlich am Verhalten des Verbrauchers. Deshalb lohnt es fast immer, die alten Telefon-, Handy- und Internetrechnungen herauszunehmen und kurz unter die Lupe zu nehmen.
Bei der Wahl eines Telefonanbieters sollten Sie sich zuerst folgende Fragen stellen: zu welcher Uhrzeit telefoniere ich am häufigsten? Wie viel telefoniere ich durchschnittlich im Monat? Führe ich hauptsächlich Stadtgespräche oder sind auch regelmäßig Ferngespräche dabei? Telefonieren Sie häufig mit dem Ausland, sollten Sie zum Beispiel eine Call-by-Call-Nummer nutzen. Das sind günstige Telefonvorwahlen, die es ermöglichen, ein einzelnes Telefonat über einen anderen, günstigeren Anbieter zu führen und somit Geld zu sparen. Eine tolle Alternative findet sich auch im Internet. Einige Webseiten, wie z.B. http://www.peterzahlt.de, bieten Ihnen für einen bestimmten Zeitrahmen (in der Regel 15-30 Minuten) die Möglichkeit, kostenlos über Ihr normales Festnetztelefon zu telefonieren – auch ins Ausland.
Im Bereich Mobilfunk ist es in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, die vielen Tarife und Optionen zu überschauen. Aber auch hier gilt: werfen Sie einen Blick auf Ihr Telefonierverhalten. Liegen Ihre Ausgaben für ihre Handytelefonate monatlich unter zehn Euro, sollten Sie auf Festverträge verzichten und zu einer Prepaid-Karte greifen. Bei der Wahl des Anbieters sollten Sie sich nach den Menschen richten, die Sie am häufigsten anrufen. Denn Anrufe innerhalb eines Anbieters sind häufig die günstigsten.
Und auch bei der Wahl eines Internetanbieters sollten Sie sich vorher Gedanken machen, wie oft sie das Internet durchschnittlich nutzen und ob Sie regelmäßig große Datenmengen hoch- bzw. herunterladen möchten. Größere Datenmengen werden beispielsweise durch das Ansehen von Filmen online oder dem Herunterladen von Musikdateien übertragen. Zurzeit gibt es drei verschiedene Abrechnungsmöglichkeiten für Internetzugänge. Entweder Sie zahlen pro Minute, nach übertragenem Datenvolumen oder pauschal für eine bestimmte Zeitspanne.
Versicherungen
Überprüfen Sie Ihre abgeschlossenen Versicherungen und kündigen Sie überflüssige oder auch zu teure Policen. In der Regel benötigt man nur vier Versicherungen. Neben der Krankenversicherung sind dies die Privathaftpflichtversicherung, die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Kfz-Versicherung. Familien sollten zusätzlich eine Risikolebensversicherung abschließen. Checken Sie vor einem Vertragsabschluss unbedingt die Preise – ein guter Preisvergleich der verschiedenen Versicherungsunternehmen spart bares Geld!
Einkaufen
Kaufen Sie Lebensmittel im Discounter! Die häufig so verpönten No-Name-Produkte sind in den meisten Fällen sogar echte Markenprodukte, die nur unter anderem Namen und in einer fremden Verpackung angeboten werden. Bei Aldi, Lidl, Penny und Co. bekommen sie die gleiche Produktqualität wie im normalen Supermarkt, aber im Discounter haben Sie einen Preisvorteil von bis zu 60 Prozent.
Eine weitere Maßnahme, um beim Einkauf im Supermarkt nicht zu viel Geld auszugeben, ist der gute alte Einkaufzettel. Schreiben Sie sich zu Hause auf, was Sie wirklich brauchen und halten Sie sich im Supermarkt strikt an ihre Einkaufsliste.
Schauen Sie auch in die unteren Regale, denn hier finden sich meist die preisgünstigeren Produkte.
Und versuchen Sie den Verlockungen zu widerstehen, die mit "Sonderangebot", "20 Prozent mehr Inhalt" und "Nur solange der Vorrat reicht" beworben werden, häufig aber gar keinen Preisvorteil bieten oder schlicht und einfach nicht benötigt werden.
Für alle anderen Waren, wie beispielsweise Elektrogeräte oder auch Kleidung gilt: vergleichen Sie Preise und schauen Sie auch im Internet nach günstigen Angeboten.
Bank und Finanzen
Der erste Spartipp im Bereich der Finanzen betrifft Ihr Girokonto. Zahlen Sie eigentlich Girokonten-Gebühren? Wissen Sie genau was Sie Ihre EC- und Kreditkarten jährlich kosten und wie hoch die Guthaben- bzw. die Zinsen für den Dispokredit Ihres Kontos sind? Vergleichen Sie die Angebote anderer Banken und sprechen Sie mit Ihrem Bankberater, denn an diesem Punkt lässt sich unter Umständen viel Geld einsparen. Fürs Girokonto bieten wir Ihnen einen entsprechenden Girokonto-Vergleich, der ihnen etliche Anbieter kostenloser Konten aufzeigt.
Eine weitere Sparmaßnahme betrifft die bei den Deutschen so beliebten Sparbücher. Rund 500 Milliarden Euro liegen auf Spareinlagen, zu denen auch Sparbücher zählen. Dabei sind sie meist schlecht verzinst. In der Regel liegt der Zinssatz des Sparbuchs sogar unter der Inflationsrate und erwirtschaftet dadurch negative Erträge. Der Sparbuchbesitzer verliert Geld statt Vermögen aufzubauen! Entscheiden Sie sich daher besser für ein Tagesgeldkonto oder auch einen Fondssparplan. Einen detaillierten Vergleich führender Tagesgeldangebote finden Sie auf unserem Schwesterportal unter http://www.sparbuch.info/tagesgeld/ oder auf anderen Vergleichsseiten im Internet.
