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Nebenkosten bei der Baufinanzierung
Wenn man sich den Traum vom Eigenheim erfüllen will, muss man natürlich auch über die nötigen finanziellen Mittel verfügen. Dabei ist es wichtig, sich genauestens mit der Finanzierung auseinanderzusetzen. Denn deren Kosten werden von vielen Faktoren beeinflusst. So sind der Verkehrswert und der Beleihungswert wichtige Größen. Aber auch die Nebenkosten, die bei der Finanzierung anfallen, sollte man nie außer Acht lassen.
Disagio
So werden oftmals Abschläge berechnet, die als Disagio bezeichnet werden. Diese verringern die ausgezahlte Darlehenssumme. Das heißt also, wenn ein Darlehen in Höhe von 100.000 Euro gewährt wird, werden beispielsweise nur 95.000 Euro ausgezahlt. Dennoch müssen die kompletten 100.000 Euro an die Bank wieder zurückgeführt werden.
So finanzieren die Banken das Risiko, welches sie aufnehmen, wenn sie ein Darlehen ausgeben. Allerdings gibt es hier teils erhebliche Unterschiede zur Höhe des Disagios, so dass es sich empfiehlt die Angebote der einzelnen Kreditinstitute genauestens miteinander zu vergleichen. Einige wenige Banken verlangen auch gar kein Disagio. Solange dann auch noch die Zinssätze stimmen, sollte man sich durchaus für ein solches Darlehen entscheiden.
Bereitstellungszinsen
Aber auch Bereitstellungszinsen fallen bei vielen Darlehen an. Dabei wird das Darlehen ab einem bestimmten Tag zur Verfügung gestellt. Wird es aber nicht sofort benötigt, berechnet die Bank hierfür die Bereitstellungszinsen. Auch dies ist genau zu prüfen, weil man das Darlehen ja „pünktlich“ abrufen kann, um so diesen Zinsen aus dem Weg zu gehen. Denn diese verteuern das Darlehen nur unnötig.
Bearbeitungskosten für das Darlehen
Auch die Bearbeitungsspesen, die von Kreditinstitut zu Kreditinstitut stark variieren, sind ein weiterer Kostenfaktor. Sämtliche Kosten, die mit einem Darlehen zusammenhängen, sollten deshalb unbedingt genau verglichen werden.
Dabei ist es dann auch wichtig, sich von Experten beraten zu lassen. Hier empfiehlt es sich allerdings, unabhängige Sachverständige oder Finanzvermittler einzuschalten und nicht blind den Angestellten der Banken zu vertrauen. Denn diese werden immer nur für ihren Arbeitgeber sprechen und gegen alle anderen Angebote, was ja auch durchaus verständlich ist.
Kosten für einen Darlehensvermittler
Durch die Einschaltung eines Darlehensvermittlers steigen die Darlehensnebenkosten aber wiederum an. Denn auch der Vermittler erhält für seine Tätigkeit einen Geldbetrag. Allerdings lohnt sich auch hier der Vergleich, da die verlangten Preise oft sehr unterschiedlich sind.
Grunderwerbsteuer und Notarkosten
Auch sollte man bedenken, gleich sämtliche Kosten für das Haus in die Finanzierung mit einzurechnen. Denn nicht nur die Finanzierung selbst weist hohe Nebenkosten auf, sondern auch der Kauf des Eigenheims. So werden von vielen Menschen leider immer noch die Grunderwerbssteuer sowie die Kosten für den Notar, der bei Unterzeichnung des Kaufvertrages anwesend sein muss, schlicht und ergreifend vergessen.
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