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Lebensversicherung verkaufen als Alternative zur Kündigung

Im Laufe der Jahre können sich die Lebensumstände ändern. Arbeitsverlust, unerwarteter Familienzuwachs oder Schulden - viele Situationen können einen plötzlichen Kapitalbedarf auslösen. Und häufig heißt es dann: die Lebensversicherung muss gekündigt werden.

Aber eine Kündigung der Lebensversicherung ist immer ein enormes Verlustgeschäft, denn neben Stornogebühren fallen bei Verträgen, die jünger als zwölf Jahre sind, zusätzlich Kapitalertragssteuern und Solidaritätszuschläge an. Und auch, wenn das neue Versicherungsvertragsgesetz verlangt, dass ein Mindestrückkaufswert ausgezahlt werden muss, so bleibt dieser Schritt in der Regel unvorteilhaft, da in den meisten Fällen der Mindestrückkaufswert niedriger ist, als der Betrag, den man eingezahlt hat. Aber welche Alternativen hat man? Wir zeigen Ihnen hier weitere Optionen.

Verkauf der eigenen Lebensversicherung

Der Verkauf der eigenen Lebensversicherung ist zwar die günstigere Alternative zur Kündigung, bleibt aber dennoch unterm Strich ein Minusgeschäft. Der ursprüngliche Auszahlungsbetrag der Police liegt nämlich immer höher als der Verkaufspreis. Doch es gibt Lebenssituationen, die erfordern einen solchen Schritt, um schnell an eine größere Summe Geld zu kommen.

Die Vorraussetzung zum Verkauf der Lebensversicherung sind Verträge mit einer Restlaufzeit von maximal 15 Jahren und einem Rücklaufwert von mindestens 5.000 Euro. In diesem Fall übernimmt ein Policen­verkäufer die monatlichen Beiträge und bekommt nach Vertragsablauf die Versicherungs­summe ausgezahlt. Der einstige Eigentümer behält bei dieser Variante seinen Schutz im Todesfall und hat gleichzeitig mehr Geld erhalten als bei einer Kündigung.

Wenn Sie Interesse daran haben, eine bestehende Lebensversicherung zu verkaufen, dann können Sie sich über das nachfolgende Formular kostenlos und unverbindlich der Fidor AG einholen:

Abänderungen am Vertrag

In vielen Situationen reicht es auch zunächst einmal die finanzielle Belastung zu reduzieren und die monatlichen Ausgaben zu senken. Somit lässt sich eine kostenintensive Kündigung oder der Verkauf der Lebensversicherung vermeiden.

Hier empfiehlt sich ein Gespräch mit einem Berater der Versicherung. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit sich vorübergehend beitragsfrei stellen lassen. Dabei schmilzt zwar der Auszahlungsbetrag bei Fälligkeit, dennoch bleibt diese Alternative günstiger als eine Kündigung. Um die monatlichen Beiträge zu senken, gibt es auch die Option, die Laufzeit des Vertrages zu verlängern. Dabei schrumpft die monatliche Belastung ohne den Wert der Lebensversicherung zu mindern.

Eine dritte Variante ist die Verringerung der Versicherungssumme. Auch hierbei werden die monatlichen Beiträge kleiner, allerdings fällt auch der Hinterbliebenenschutz geringer aus. Läuft die Lebens­versicherung lange genug, dann bieten die Versicherungen ihren Kunden eine befristete Beitragszahlung aus Überschüssen an oder auch die Zahlung der Risikoprämie. Bei dieser Maßnahme mindert sich zwar der Auszahlungsbetrag, aber die Lebensversicherung bleibt bestehen.

Den Geldverlust vermeiden

ündigung oder Verkauf sollte stets der letzte Ausweg sein, denn dieser Schritt frisst Geld auf, das Sie investiert haben. Gibt es aber keine andere Möglichkeit, sollte ein Verkauf der Versicherung angestrebt werden, da er günstiger als eine Kündigung ist und den Versicherungsschutz aufrechterhält.


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