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Ratgeber für Finanzierungen und Kredite
Die Menschen in unserem Land sind immer eines gewesen – gute Sparer und auch gute Kreditnehmer. Gerade im Bereich der Baufinanzierung, im Land der Eigenheime, ist Deutschland voll ganz weit vorne unterwegs. Damit es aber so weit kommen kann, muss als Erstes das richtige Kreditangebot gefunden werden. Doch wie finden, wenn man selbst absolut und so gar keine Ahnung von diesem Thema hat?
Denn noch viel mehr als bei der Geldanlage gibt es bei vor der Kreditaufnahme einige wichtige Punkte zu beachten. Schon mal was von effektivem Jahreszins gehört? Oder von der Tilgung eines Darlehens? Und wie sieht es aus mit der privaten Vermittlung von Krediten, was ist dabei zu beachten?
Das Wichtigste von allem: Der Effektive Jahreszins
Dieser Zinssatz ist maßgeblich bei der Vergabe von Krediten, und er ist auch als Maßstab festgelegt von gesetzlicher Seite aus. Ein Kreditangebot, bei dem hinter der Angabe der Zinshöhe nicht die Bezeichnung effektiver Jahreszins steht (manchmal auch abgekürzt als eff. Jahreszins) steht, ist mit Sicherheit kein seriöses Angebot. Hier erfolgt meist nur eine Angabe des reinen Zinssatzes, ohne jedoch die Kosten für den Kredit mit einzuberechnen wie Verwaltungskosten, Bearbeitungsgebühr, Zinseszinsen und Ähnliches.
Die am häufigsten genutzte und auch einfachste Methode zur Berechnung des effektiven Jahreszinssatzes ist die so genannte Uniform-Methode:
Kosten des Kredites * 24
eff. Jahreszinssatz = --------------------------------------------------------------------------------------
(Laufzeit in Monaten + 1) * Nettodarlehensbetrag
Durch die Festlegung des effektiven Jahreszinssatzes von rechtlicher Seite aus, kann dieser auch optimal für den Vergleich mehrerer Kreditangebote verwendet werden. Hierbei ist es jedoch wichtig, die gleiche Darlehenssumme und die gleiche Anzahl von Raten zu verwenden, damit das Ergebnis durch unterschiedliche Summe und durch eine unterschiedlich lange Laufzeit verfälscht wird.
Übrigens: Es gibt auch die Bezeichnung "anfänglicher effektiver Jahreszins". Diese dient aber nicht zur Verwirrung der Kreditnehmer, sondern ist ein Hinweis darauf, dass sich bestimmte Faktoren während der Abzahlung ändern können. Dies könnte sowohl die Höhe der Zinsen sein, zum Beispiel aufgrund einer dynamischen Anpassung nach einer bestimmten Zeit oder eine Verkürzung oder Verlängerung der Laufzeit, wenn bestimmte Faktoren zum Tragen kommen. Ob man sich auf ein solches Angebot einlassen sollte kann nicht pauschal beantworten werden. Gerade in Zeiten, in denen Kredite teuer zu bekommen sind, weil der Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank hoch ist, ist es sinnvoll, eine Zinsanpassung in seinem Vertrag zu haben. Nach einer gewissen Zeit werden die Kreditzinsen dann dem tatsächlich auf dem Kreditmarkt herrschenden Zinsniveau angeglichen, was den Kredit natürlich dann günstiger macht, als es zu Zeiten des Kreditabschlusses der Fall war. Wenn man jedoch eine solche Angabe wie "anfänglicher effektiver Jahreszins" in seinem Vertrag hat, sollte man sich vorher genau erläutern – und auch schriftlich (!) belegen lassen – welche Faktoren des Kredites sich verändern könnten oder werden im Laufe der Kreditrückzahlung. Sollte dies nämlich ein versteckter und nachträglicher Aufschlag auf die Kosten für den Kredit sein, könnte dieser nämlich dann richtig teuer werden. Wichtig ist hierbei sowieso eines: Kreditverträge dürfen nur mit seriösen Kreditgebern abgeschlossen werden. Alles andere ist nur teuer und bringt meist eine Menge Ärger mit sich, und dies möglicherweise nicht nur finanzieller Art.
Welche Bank für die von Ihnen favorisierte Laufzeit den niedrigsten effektiven Jahreszins anbietet, können Sie unserem Kreditvergleich entnehmen:
Kreditvergleich >>>
Für kurze Laufzeiten und geringere Summen findet sich ein ähnlicher Vergleich noch einmal auf folgender Seite:
Nominaler Zins – Leicht zu verwechseln!
Der Nominale Zins ist nicht zu verwechseln mit dem effektiven Jahreszins. Während im effektiven Jahreszins sämtliche Kosten für Bearbeitung und Verwaltung des Kredites als auch Zinseszinsen und Abschlussgebühren enthalten sind, zeigt der nominale Zins nur die Höhe der Zinsen auf, die verlangt werden. Da diese jedoch nichts über die dann tatsächlich zu zahlenden (effektiven) Zinsen aussagen, sollte die Angabe eines Zinses ohne das Wörtchen „effektiv“ davor immer mit Vorsicht genossen werden. Denn oft ist es nicht der Zinssatz, der den Kredit teuer macht, sondern die Kosten um die nominalen Zinsen herum.
Damit es nicht zur Verwirrung bei den Kunden kommt wegen zwei verschiedener Zinsangaben, sind Kreditgeber dazu verpflichtet, den effektiven, also den tatsächlichen, Jahreszins, anzugeben. Anhand dieses Zinssatzes kann gesehen werden, wie teuer der Kredit tatsächlich ist, da in ihm sämtliche Kosten, Zinsen und Zinseszinsen enthalten sind.
Kreditkosten – Kredite gibt es nicht umsonst
Ein Kredit kostet Geld, und dies mitunter gar nicht wenig. Dies ist vielen Kreditnehmern häufig gar nicht bewusst. Zu den „normalen“ Zinsen kommen Zinseszinsen hinzu und auch die Bearbeitungsgebühren des kreditgebenden Geldinstitutes. Alles zusammen genommen ergibt dann den effektiven Jahreszins, der bereits oben angeführt ist. Je niedriger die Kosten für einen Kredit sind, desto niedriger ist natürlich auch der effektive Jahreszins – und desto günstiger ist auch der Kredit. Wichtig ist es, hier auf versteckte Kosten zu achten. Und bitte NIEMALS einen Kredit aufnehmen, der nicht die Angabe effektiver Jahreszins(satz) hat. Hierbei sind Wucherkosten zu erwarten, welche den tatsächlichen Zins, den effektiven Jahreszins, dann in die Höhe treiben.
Wichtig ist bei den Kosten für einen Kredit eines: Auf keinen Fall vor der Unterschrift unter einen Kreditvertrag irgendwelche Bearbeitungsgebühren bezahlen. Es ist leider zum „Volkssport“ geworden in den vergangenen Jahren, Kreditwillige abzuzocken mit dubiosen Kreditangeboten, bei denen nur Geld verlangt, aber niemals ein Kredit gewährt wird. Leider ist der Gesetzgeber auch nach Jahren immer noch nicht in der Lage, diesen Geschäftspraktiken einen Riegel vorzuschieben.
Hierbei kann man sich jedoch auch selbst schützen vor diesen Methoden. Nicht auf solche vermeintlichen Kreditangebote eingehen – und keinen einzigen, müden Cent bezahlen, bevor nicht ein tatsächlicher Vertrag zustande gekommen ist. Leider fallen immer noch zu viele Menschen auf solche dubiosen Geschichten herein, meist gerade die Menschen, die sowieso nicht mehr viel haben und eigentlich zum Umschulden dringend einen günstigeren Kredit als zum Beispiel teure Dispozinsen bräuchten.
Restschuldversicherung – Eine Versicherung für Kredite
Bei der Restschuldversicherung ist der Name Programm – es geht um die Absicherung der Restschuld. Oft wird diese von den Kreditgebern als Voraussetzung gesetzt für den erfolgreichen Abschluss eines Kreditvertrages, bei anderen Kreditgebern kann man wählen zwischen einem Kredit ohne Restschuldversicherung, oder eben mit. Diese Versicherung macht das Darlehen natürlich teurer, dies ist etwas, das einem bewusst sein muss. Die Kosten für die Restschuldversicherung fließen in die Berechnung des effektiven Jahreszinses mit ein und treiben diese dadurch, je nach Kreditgeber, mehr oder minder stark in die Höhe.
Eine Restschuldversicherung dient der Absicherung für den Kreditgeber, falls im Falle einer Arbeitslosigkeit, Krankheit oder gar Tod des Kreditnehmers eine weitere Rückzahlung der „restlichen Schuld“ aus dem Kredit nicht mehr erfolgen kann. Ob man eine solche Versicherung, was dies ja schließlich im rechtlichen Sinne auch ist, abschließen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Wer dies nicht machen möchte, sollte sich dann entsprechend umsehen bei der Suche nach einem möglichen Kreditgeber. Hierbei sollte jedoch auch genau hingesehen werden, damit die Klausel nicht irgendwo plötzlich in dem unterschriftsreifen Vertrag steht – obwohl vorher doch so gar nicht die Rede war von einer Restschuldversicherung und dies dann plötzlich als zusätzlicher Bestandteil des Kreditvertrages auftaucht.
Zinseszins – Der Zins, der nicht vergessen werden darf
Viele Kreditnehmer vergessen vor lauter Freude über einen möglichen Kredit, dass für diesen nicht nur die tatsächlichen Zinsen anfallen, sondern auch eine Abschlussgebühr, Bearbeitungskosten und eben auch – Zinseszinsen. Diese Zinsen sind Zinsen auf die eigentlichen Zinsen und werden deshalb Zinseszins genannt, der Zins auf den Zins quasi. Der Zinseszins ist ein Teil des effektiven Jahreszinses, nicht aber ein Teil des nominalen Zinses. Bei Kreditangeboten, bei denen also nur ein nominaler Zins angegeben ist, sollte man sich selbst ein Stoppschild hinstellen und auf keinen Fall Geschäfte mit diesem Kreditgeber machen. Eine Zinsangabe ohne die Angabe effektiver Jahreszins ist in rechtlicher Hinsicht nicht und Ordnung und vom Gesetzgeber deshalb auch untersagt.
Je länger die Laufzeit eines Kredites ist, desto höher ist natürlich auch der Zinseszins. Dies sollte einem Kreditnehmer gerade dann klar sein, wenn er auf einen Kredit mit langer Laufzeit zusteuert, zum Beispiel für die Finanzierung eines Hausbaus oder eines neuen Wagens. Wichtig ist jedoch auch, dass in der Tilgung des Kredites vereinbart ist, dass nicht nur erst die Zinsen und Zinseszinsen bezahlt werden mit den monatlichen Raten, sondern von Anfang an eine Tilgung des eigentlichen Kreditbetrages stattfindet. Sonst kommt man finanziell in des Teufels (Zins-) Küche, weil man dann wieder Zinsen und Zinseszinsen zahlen muss, falls man aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Krankheit zum Beispiel einen Zahlungsausfall hat und angemahnt wird aufgrund des Zahlungsverzugs.
Schufa – Nicht immer zum Schutz geeignet
Die Schufa ist in Deutschland von Unternehmen viel geliebt und von vielen Verbrauchern sehr gehasst. Sie zeichnet die Zahlungsaktivitäten der einzelnen Konsumenten auf, aber auch ihre Anfragen nach Krediten und deren Zustimmung oder Ablehnung. Wer einmal in den Maschen der Schufa hängen geblieben ist, der findet sehr schwer nur wieder einen Weg heraus. In vielen Fällen ist dann auch eine Umschuldung nicht möglich, da der in der Schufa eingetragene potentielle Kreditnehmer aufgrund seiner Einträge so gut wie keinen Kredit mehr erhält auf dem „normalen“ Wege und über deutsche Geldinstitute.
Ausgeschrieben heißt Schufa Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung und ist bereits seit vielen Jahren in Deutschland tätig. Nachdem es immer wieder scharfe Kritiken gab, nicht nur von der Seite der Verbraucher, sondern auch von Expertenseite aus, wurden nach und nach mehr Regelungen getroffen in Bezug auf die Einträge. Immer noch ist die Schufa jedoch eine Schwachstelle, da sie nicht von den tatsächlichen Rückzahlungsmodi eines Menschen ausgeht, sondern von Vergleichsgruppen. Wer dann einen schlechten Stand hat, zum Beispiel wegen seiner Wohnadresse, die in einem Wohngebiet liegt mit viel Arbeitslosigkeit und dementsprechend hoher Verschuldung, kann dann alt aussehen – obwohl er monatliche Gehaltszahlungen vorweisen kann und seine Schulden monatlich regelmäßig und ohne Zahlungsverzug abbezahlt und auch seinen sonstigen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommt.
Kreditvermittler – Wer eine Vermittlung möchte, muss mit zweierlei „Maß“ messen
Über Kreditvermittler gibt es sehr unterschiedliche und vor allem sehr geteilte Meinungen. Früher waren Kreditvermittler in den meisten Fällen gleichzusetzen mit den so genannten Kredithaien – dies hat sich aber längst geändert. Viele Vermittler arbeiten heutzutage auf seriöser Basis und es ist ihnen ganz und gar nicht daran gelegen, jemanden auszunehmen. Damit man jedoch an den Richtigen gerät und nicht das Opfer von Betrügern wird, sollte man einen wesentlichen Punkt beachten: Das Thema Bearbeitungsgebühr. Seriöse Kreditvermittler lassen sich hier von ihren unseriösen „Kollegen“ unterscheiden, in dem man genau auf diesen Punkt achtet. Ein seriöser Vermittler, also einer, der gut arbeitet und dem nicht daran gelegen ist, jemanden herein zu legen, der verlangt im Vorfeld keine Bearbeitungsgebühr. Er wird auch nur auf Anfrage tätig und verschickt nicht im großen Stil Werbesendungen via Post und Email, wie wir sie so oft in unseren Briefkästen oder auch Emaileingängen finden.
Ein gut arbeitender Kreditvermittler verlangt nicht im Voraus Kosten für die Bearbeitung der Anträge, sondern erst im Falle einer erfolgreichen Vermittlung seinen Teil vom Kuchen als Erfolgsprovision. Abzocker in diesem Bereich nehmen jeden beliebigen Kreditvertrag an, verlange im Vorfeld dafür Gebühren, vermitteln aber in den seltensten Fällen überhaupt einen Kredit. Gerade viele Arbeitslose und Hausfrauen fallen auf solche fadenscheinigen Kreditangebote rein. Dabei sollte einem jedoch klar sein: Einen Kredit erhält man im Normalfall nur mit einem regelmäßigen Einkommen, sei es aus Erwerbsarbeit oder aus einer selbständigen Tätigkeit. Alles andere ist getrost zu vergessen und Angebote dieser Art sind hinfällig, da sie nicht zu einem vermittelnden Kredit, jedoch zu hohen, im Voraus verlangten „Bearbeitungsgebühren“ führen, die einem, ohne jegliche Erfolgsaussicht in Hinsicht eines Kreditvertrages, aus der Tasche gezogen werden.
Worauf Verbraucher bei der Auswahl von Kreditvermittlern achten sollten und welche Urteile ihnen dabei den Rücken stärken, haben wir auf der folgenden Seite einmal aufbereitet:
Kreditvermittler und Kreditvermittlung >>>
Die Laufzeit, ein Thema, das nicht vernachlässigt werden sollte!
Wer einen Kredit aufnehmen möchte, sollte sich auch Gedanken über das wichtige Thema Laufzeit machen. Hierbei geht es jedoch nicht nur darum, wie lange ein Kredit läuft, sondern eben auch um den Punkt Kosten. Je länger die Rückzahlung eines Kredites dauert, desto teurer ist er auch. Neben den Zinsen, die man so viel länger zahlen muss, sammelt sich auch eine Mehr an Zinseszins an. All dies fließt in die Kreditkosten ein und macht die ganze Geschichte Finanzierung teurer. Dies sollte man umgehen und deshalb eine möglichst kurze Laufzeit wählen, um ein möglichst günstiges Darlehen zu erhalten.
Dennoch sollte der Kredit nicht im Hauruckverfahren zurückgezahlt werden, mit einer kurzen Laufzeit, wenn dafür die Raten in schwindelerregender Höhe sind. Hierbei muss man als Kreditnehmer unbedingt realistisch bleiben. Ein Arbeitnehmer, der 1.200 Euro netto im Monat verdient, ist nicht in der Lage, eine Rate von 300 Euro im Monat zu bezahlen, wenn er Miete, Kosten für Energie, Lebenshaltungskosten, Auto oder Fahrkosten für den öffentlichen Nahverkehr sowie einen Teil für Sonderausgaben mit einberechnet. Seine eigenen Möglichkeiten zu sehen, zu erkennen, und dann auch einen Kredit mit einer entsprechenden Rate und demzufolge auch Laufzeit aufzunehmen, zeigt eine klare Betrachtung seiner eigenen finanziellen Situation – und sorgt dann auch dafür, dass man weitaus weniger in eventuelle Rückzahlungsschwierigkeiten kommt, als wenn man sich nicht eingehend mit seiner eigenen finanziellen Lage befasst.
Wie hoch die Zinslast bei unterschiedlichen Laufzeiten ist, können interessierte Leser mit dem Finanzierungsrechner auf unserer folgenden Seite gerne einmal selber durchrechnen:
Kredit ohne Schufa – Gibt es das wirklich?
Wer einmal in der Schufa steht, der kommt fast nicht mehr aus dem Netz der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung heraus und findet schon gar keinen Kreditgeber mehr. Früher gab es dann gar keine Möglichkeit mehr, einen Kredit zu erhalten, der Zug war abgefahren, bis man alte Zahlungsverpflichtungen abgestottert hatte – an eine Umschuldung war gar nicht zu denken. Inzwischen gibt es die Möglichkeit, so genannte Kredite ohne Schufa aufzunehmen. Dabei geht es um zwei verschiedene Punkte. Auf der einen Seite werden weder die Kreditanfrage noch der eigentliche, vertraglich vereinbarte Kredit bei der Schufa gemeldet und dort eingetragen - wie es sonst üblich ist. Auf der anderen Seite wird keine Bonitätsprüfung bei der Schufa vorgenommen, wer dort negative Einträge hat, kann sich also freuen. Doch, und jetzt kommt ein großes Aber: Einen Kredit ohne Schufa erhält nur der, welcher ein geregeltes Einkommen nachweisen kann, sei es aus einer Angestelltentätigkeit, aus dem Beamtenstatus, als Rentner oder aus der Selbständigkeit heraus. Das Ammenmärchen, das durch unser Land geistert, jeder könne einen Kredit ohne Schufa erhalten, sollte nicht geglaubt werden.
Der große Vorteil eines Kredites ohne Schufa liegt auf der Hand. Durch die fehlende Eintragung über den Kredit hat keiner davon Kenntnis. Gerade Arbeitgeber sind heutzutage sehr neugierig geworden und schauen gerne mal nach, was ihre Angestellten denn so in ihrer Schufa-Auskunft stehen haben. Kredite ohne Schufa werden auch als Schweizer Kredite bezeichnet, da diese von Schweizer Banken kommen und von Deutschland aus meist über Kreditvermittler vertrieben werden.
Eine entsprechende Übersicht derartiger Angebote finden interessierte Leser auf unserer folgenden Seite:
Kredite ohne Schufa-Auskunft >>>
Bonität – Ohne Bonität kein Kredit, doch was ist das eigentlich?
Eine klare Formel lautet: Kein Kredit ohne Bonität. Damit wird die Kreditwürdigkeit eines Menschen bezeichnet, sein Rückzahlungsverhalten zum Beispiel und auch der Status, wie zum Beispiel angestellt oder arbeitslos. Aus diesen Punkten, bei dem die Auskunft, die der Kreditgeber von der Schufa erhält, die wohl höchste Bedeutung zukommt, wird ein Bild des potentiellen Kreditnehmers ermittelt. Ist die Bonität schlecht, zum Beispiel wegen negativer Einträge bei der Schufa wie gerichtliche Mahnverfahren und Schuldtitel aus Vollstreckungsbescheiden, wird im Normalfall kein Kredit gewährt. Hierbei ist es dann jedoch möglich, wenn man ein geregeltes Einkommen hat - dies ist Voraussetzung dafür! – einen Kredit ohne Schufa zu erhalten. Bei dieser Art von Kredit wird keine Abfrage bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung vorgenommen, die Bonität wird jedoch anhand von Einkommensnachweisen überprüft.
Onlineportale zur Kreditvermittlung am Beispiel Smava.de
Nicht jeder möchte wegen einem Kredit zur Bank gehen, gerade in diesen Zeiten, oft auch nicht, weil man ein bestimmtes Projekt im Auge hat, speziell dafür aber keinen Kredit erhalten würde. Der Mittelstand hat es heute schwer, in diesen Zeiten der Finanzwirtschaftskrise, einen Kredit zu erhalten, auch bei Selbständigen wurde so mancher Riegel eingebaut bei der Kreditgewährung. Unter anderem deshalb sind Portale wie Smava.de so sinnvoll (Anbieterdetails finden Sie auf unserer folgenden Seite: smava Privatkredit). Hier geht es bei den Krediten nicht nur um Höhe, Laufzeit und Zinsen, sondern auch um eine gezielte Verwendung, wie zum Beispiel Umschuldung, eine neue Werkstatteinrichtung, eine notwendige Reparatur für das Auto. Die Kredite werden von Privatleuten gewährt, die einen vereinbarten Zinssatz für die Eingabe ihres Geldes erhalten, der Zinssatz ist unterschiedlich und wird vom potentiellen Kreditnehmer vorgeschlagen bei der Eintragung seines Kreditwunsches. Dabei werden Privatpersonen mit Privatpersonen, Selbständigen oder kleinen Unternehmen zusammengeführt, die einen möchten Zinsen erhalten für ihre Geldeinlage, die anderen benötigen einen Kredit und möchten dafür einen bestimmten Zinssatz zahlen.
Wichtig ist: Der Kreditnehmer muss keine Gebühren bezahlen, BEVOR er keine Kreditzusage hat. Außerdem müssen die Kreditgeber keine eigenen Mahnverfahren anstreben im Falle einer oder mehrerer ausbleibenden Ratenzahlungen, dies übernimmt Smava dann. Und genau hier ist der springende Punkt, der das Portal zur Kreditvermittlung von anderen, ähnlich gearteten Projekten unterscheidet – von A – Z wird alles von Smava übernommen, sowohl die Kreditanfragen wie auch die Überwachung der Rückzahlungen und eben gegebenenfalls auch die Inkasso-Tätigkeiten.
Und noch ein springender Punkt, der aber sehr wichtig ist. Bei Smava.de werden Kredite nur an jene vermittelt, die Bonität vorweisen können. Das heißt, keine negativen Einträge bei der Schufa. Je nach Einkommen und sonstigen Informationen, die Smava zum Beispiel von der Schufa bezieht, gibt es dann eine Einteilung der potentiellen Kreditnehmer in verschiedene Kategorien. Dabei werden die Bonitätsklassen der SCHUFA-Scorecard für Spezialkreditinstitute verwendet, und zwar die Klassen A bis M. Für Kreditanfragen werden auf Smava.de jedoch nur Kreditnehmer mit den Bonitätsklassen A bis H zugelassen. Die Bonitätsklassen geben eine Auskunft darüber ab, wie hoch das Risiko eines Zahlungsausfalles ist. Bei der Klasse A ist dies am geringsten, was auch bedeutet, dass der Kreditnehmer geringere Zinsen veranschlagen kann, was wiederum jedoch die Anleger, die privaten Kreditgeber dann nicht so sehr reizen mag, da hier nicht so viel Geld zu verdienen ist. Bei der Bonitätsklasse H ist das Ausfallrisiko um ein erhebliches höher, weshalb auch höhere Zinsen verlangt werden und auch der Anleger mehr verdienen kann.
Voraussetzung für die Teilnahme bei Smava ist jedoch ein geregeltes Einkommen. Als Angestellter, Beamter, Rentner sowie als Unternehmer oder Selbständiger mit regelmäßigen Umsatzfluss hat man, wenn man zu den Bonitätsklassen A bis H gehört, sehr gute Chancen, über das Onlineportal einen Kredit zu erhalten.
Warum wir hier nur Smava.de genannt haben? Dies ist nicht aus werbetechnischen Gründen der Fall, sondern weil uns das System von Smava am besten gefällt. Bei anderen, vergleichbaren Portalen werden entweder im Voraus Gebühren verlangt, oder es findet eine reine Vermittlung von Kreditgeber und Kreditnehmer statt, ohne jedoch auch die weiteren Punkte wie Einziehung der Ratenzahlung und die möglicherweise notwendigen Inkassotätigkeiten zu übernehmen. Dies macht für uns keinen Sinn, da nur ein „rundes“ Paket wirklich gut arbeiten kann und beiden nützt – dem Kreditnehmer wie auch dem Kreditgeber.
Wie die Vergabe von Krediten zwischen Privatpersonen am Beispiel von smava abläuft, zeigen wir Ihnen auf unserer folgenden Seite:
Geld von privat leihen und verleihen >>>
