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Geldanlage für die eigenen Kinder
Kinder kosten Geld. Und so sparen viele Eltern, Großeltern oder weitere liebe Verwandte fleißig für den Führerschein, die zukünftigen Studienkosten oder für den generellen Start in die Selbständigkeit ihrer Nachkommen. Viele Eltern haben das gesparte Geld unbedacht auf einem Sparbuch liegen. Aber Sparbücher sind sehr schlecht verzinst – das Ersparte könnte wesentlich gewinnbringender eingesetzt werden. Welche Möglichkeiten eignen sich besser und bringen mehr Rendite? Wir zeigen Ihnen Alternativen.
Fonds
Fonds haben höhere Ertragschancen als klassische Banksparpläne. Hier zahlt der Sparer regelmäßig einen festgelegten Betrag, der von seiner Bank in Anteile eines oder auch mehrerer Fonds investiert wird. Ein geringes Risiko mit steten Erträgen bieten Rentenfonds. Aktienfonds dagegen haben ein größeres Risiko, aber auch größere Chancen auf eine hohe Rendite. Ein ausgeglichener Weg zwischen Risiko und dem Wunsch nach einem möglichst hohen Gewinn bieten Mischfonds. Bei dieser Strategie wird zu gleichen Teilen in Anleihen und Aktien investiert.
Bundesschatzbriefe
Bundesschatzbriefe sind festverzinsliche Wertpapiere des Bundes, die nicht an der Börse gehandelt werden. Es gibt zwei verschiedene Formen von Bundesschatzbriefen. Zum einen steht Typ A zur Auswahl, der über sechs Jahre läuft und die Zinsen jährlich ausschüttet. Die zweite Variante ist der Typ B. Dieser läuft sieben Jahre und die Zinsen werden gesammelt, um erneut angelegt zu werden und den Ertrag somit zu steigern. Der Vorteil dieser Geldanlage ist der garantierte Zinssatz, der ihm beim Kauf der Wertpapiere zugesagt wird. Dieser bleibt unverändert, auch wenn die Zinsen auf dem Markt mit der Zeit fallen sollten. Der Zinssatz mag anfangs sehr klein sein, steigt aber von Jahr zu Jahr stetig an.
Risikolebensversicherung
uch für den schlimmsten Fall sollten Vorkehrungen getroffen werden. Es empfiehlt sich eine Risikolebensversicherung abzuschließen, um die Kinder finanziell abzusichern, sollte deren Vater oder Mutter durch eine unglückliche Fügung des Schicksals sterben. Die Versicherung lohnt sich besonders, wenn die eigenen vier Wände noch nicht abbezahlt sind oder die restliche Familie nur sehr geringe Rentenansprüche haben. So bleibt der Familie im Fall des Falles ein finanzieller Sturz neben dem seelischen Schmerz erspart. Dieser Hinterbliebenenschutz ist relativ preiswert, da die Rente nur ausgezahlt wird, wenn der Versicherte verstirbt. Ab 20 Euro im Monat kann die Familie bereits versichert werden. Die Laufzeit des Vertrages sollte so lang sein, wie die Hinterbliebenen den Schutz benötigen; das sollte mindestens bis zum 18. Lebensjahr des jüngsten Kindes sein.
