Kredit und Finanzen

Aktuelle Konditionen und Entwicklungen von Baudarlehen

Bauherren, die sich jetzt für die Errichtung eines Hauses oder aber den Kauf einer Immobilie entscheiden, können sich freuen. Die Zinsen für Baudarlehen waren bereits seit Jahren nicht mehr so niedrig wie heute, denn auch der Leitzins der Europäischen Zentralbank ist auf einem historischen Tief angelangt.

Interhyp – der führende BaufinanzierungsvermittlerSeit dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 versuchte die Zentralbank, durch die Senkung des Leitzinses die Refinanzierungskosten der Banken zu senken und somit auch die Verluste dieser Institute zu begrenzen. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Zahlen hat die Zentralbank seither den Leitzins auf diesem historischen Tief belassen, so dass Bauherren und Finanzierer nach wie vor günstige Baudarlehen nutzen können.

Seit dem niedrigsten Zinsstand im Frühjahr 2009 haben sich die Baugeld-Konditionen wieder leicht nach oben verändert. Trotz dieser leichten Zinsanhebung sind die Zinssätze für Baudarlehen im historischen Vergleich noch immer unverändert niedrig, so dass sich viele Bauherren für lange Zinsbindungsfristen entscheiden, um dieses niedrige Zinsniveau langfristig zu sichern und Planungssicherheit zu erlangen. Auch für den Abschluss von Forward-Darlehen sind die heute niedrigen Zinsen ideal. Diese Darlehen dienen vor allem der Finanzierung beim Auslaufen der aktuellen Zinsbindungsfrist, so dass Darlehensnehmer sich bereits vorzeitig für eine günstige Prolongation ihrer Darlehen entscheiden können.

Vergleicht man die Zinsen für Baudarlehen in den letzten Jahren wird deutlich, dass diese noch vor einiger Zeit bei mehr als 6% p.a. für zehnjährige Annuitätendarlehen lagen. Per heute müssen Darlehensnehmer für günstige Baudarlehen nur noch zwischen 3,5-4,5% p.a. Zinsen bezahlen, abhängig von der jeweils gewünschten Darlehenssumme sowie von der Zeit der Zinsbindung.

Daneben spielt aber auch die Bonität des Kreditnehmers sowie die Werthaltigkeit der Grundschuld eine wichtige Rolle bei der Berechnung der Zinssätze. Dabei gilt: je risikoreicher eine Kreditvergabe für die Bank ist, desto höher ist auch der bei Vertragsabschluss vereinbarte Zins.

Nach ihren Tiefstständen hat sich die Wirtschaft rund um den Globus in den letzten Wochen und Monaten wieder erholt. Viele Firmen können sich wieder über Auftragseingänge freuen, so dass sich auch die Wirtschaftsleistung insgesamt verbessert.

Für die Zentralbanken bedeutet dies, dass sie ihre Niedrigzinspolitik in der kommenden Zeit aufgeben und das Geld aus dem Markt wieder entnehmen werden.

Bauherren werden dann nicht mehr auf günstige Baudarlehen zugreifen können, denn die Zinsen werden steigen. In welchem Tempo der Zinsanstieg allerdings erfolgen wird, kann nicht konkret vorhergesagt werden, denn hierauf haben wirtschaftliche Daten und die Berechnung der Inflation Einfluss.

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