Kredit und Finanzen

Online-Banking weiter auf dem Vormarsch

Laut einer Mitteilung des Bundesverbandes deutscher Banken werden inzwischen 40 Millionen Girokonten in Deutschland online geführt. Dies zeigt vor allem eines: Online Banking gehört immer mehr zum Alltag. Zugleich zeigen diese Zahlen auch, wie unabhängig der Kunde gerne von den Öffnungszeiten seiner Bank sein möchte.

Insgesamt um die 42 Prozent aller in Deutschland vorhandenen Girokonten werden online geführt. Dabei haben die Privatbanken eindeutig die Nase vorn. Gleich 56 Prozent der in Deutschland online geführten Girokonten sind bei einer privaten Bank zu finden. Dies sind 15,2 Millionen Girokonten, während die Sparkassen und Landesbanken mit 13,8 Millionen
online geführten Konten auf Platz zwei folgen. Den dritten und dadurch auch abgeschlagenen Platz nehmen die Kreditgenossenschaften und Genossenschaftlichen Zentralbanken ein, die jedoch immerhin noch 10,3 Millionen Onlinekonten unter sich haben.

Trotz aller Vorteile beim Online Banking sollten jedoch die Gefahren dabei nicht vergessen werden! Das heißt: Kein Online Banking an fremden Computern, das heißt, nicht im Internetcafé und auch nicht an frei zugänglichen anderen PCs. Kein Online Banking an WiFi-Stationen.

Zwar ist es sehr angenehm, immer drahtlos ins Internet gehen zu können, aber die Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen, gerade bei Bankgeschäften via Internet. Deshalb sollte der Wlan-Zugang zu Hause auch unbedingt gesichert und nicht für alle frei zugänglich. Viel zu schnell hackt sich sonst jemand ein und macht die ganze Sache mit dem Online Banking plötzlich mehr als unsicher.

Dabei geht es uns auch nicht darum, jemandem Angst zu machen. Viele Menschen gehen jedoch viel zu fahrlässig um mit ihrer Internetverbindung und eben oft auch mit ihren Kontodaten und ihren Geheimnummern. Und genau hier sollte jedoch auf unbedingte Sicherheit achten, bevor jemand Anderes das eigene Konto leer räumt.

Deshalb empfehlen die meisten Banken inzwischen auch, nicht mehr iTAN, mit einer gewöhnlichen TAN-Liste, zu verwenden, sondern per SMS oder per Chip und der dadurch zu erhaltenden TAN das Online Banking durchzuführen – da der Qualitätsstandard hier wirklich weitaus höher ist. Eine Phishing-Seite ist nicht in der Lage, die jeweilige TAN dann per SMS oder per Chip an den Kontoinhaber zu schicken, da hier einfach die Sicherheitskette der Banken greift.

Mit Sicherheit wird Online Banking noch weitere Kreise ziehen, da gerade die Direktbanken im Moment günstige Girokonten im Angebot haben. Da ist so manches kostenloses Girokonto dabei, wodurch sich meist auch ein Girokonto-Wechsel von der bisherigen Hausbank zu einer neuen Bank lohnt – da sich gerade beim Girokonto immer noch Geld sparen lässt.

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