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	<title>Kredit und Finanzen &#187; Politik</title>
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	<description>Finanzblog - Wissenswertes und Informatives aus der Welt der Finanzen</description>
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		<title>EU-Kommission plant internationale Finanzmarktaufsicht</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 06:22:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Manche Tage sind wichtiger als andere f&#252;r die globalisierte Welt. Heute ist einer der solchen Tage. Denn genau heute hat die EU-Kommission ein Fr&#252;hwarnsystem der Finanzm&#228;rkte unter F&#252;hrung der Europ&#228;ischen Zentralbank vorgeschlagen. Eine Reform soll es – endlich – geben, die Schluss macht mit den deregulierten Finanzm&#228;rkten, bei denen die nationalen Finanzaufsichten entweder keine Handhabe hatten – oder eben schlichtweg versagt haben wie die US-Finanzaufsicht SEC und der deutschen Finanzaufsicht, der BaFin.]]></description>
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<p>Manche Tage sind wichtiger als andere f&#252;r die globalisierte Welt. Heute ist einer der solchen Tage. Denn genau heute hat die EU-Kommission ein Fr&#252;hwarnsystem der Finanzm&#228;rkte unter F&#252;hrung der Europ&#228;ischen Zentralbank vorgeschlagen.<span id="more-234"></span> Eine Reform soll es – endlich – geben, die Schluss macht mit den deregulierten Finanzm&#228;rkten, bei denen die nationalen Finanzaufsichten entweder keine Handhabe hatten – oder eben schlichtweg versagt haben wie die US-Finanzaufsicht SEC und der deutschen Finanzaufsicht, der BaFin.</p>
<p>Damit sich all jene Geschehnisse, die zum Ausl&#246;sen und Verschlimmern der Krise gef&#252;hrt haben, sich nicht noch einmal eines Tages wiederholen und eine Weltwirtschaftskrise ausl&#246;sen, wie sie jetzt im Gange ist, und uns alle betrifft, legte Kommissionspr&#228;sident José Manuel Barroso heute entsprechende Pl&#228;ne zur Reformierung der Finanzm&#228;rkte vor, bei der bestellte und unabh&#228;ngige Aufseher unter der F&#252;hrung der Notenbank die Finanzm&#228;rkte &#252;berwachen sollen und alle daran Teilhabenden, die <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/">Banken</a>, <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/versicherungen/">Versicherungen</a> und den Wertpapierhandel also.</p>
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<p>Den Grund benannte Barroso deshalb auch klar. &#8220;<a href="http://www.verwaltungmodern.de/gehobene-casinomentalitaet-an-den-finanzmaerkten/">Wir m&#252;ssen mit der Vergangenheit brechen.</a> Wenn es nicht gelingt, die Finanzaufsicht in einer Krise von Grund auf zu reformieren, wann dann?&#8221; Und: Diese Pl&#228;ne m&#252;ssten  &#8220;jetzt oder nie&#8221; umgesetzt werden. Wo er Recht hat, hat er diesmal wirklich recht, der Pr&#228;sident der EU-Kommission. W&#228;hrend sich jedoch die britische Regierung gegen die Reformpl&#228;ne stellt angesichts der Tatsache, dass London der gr&#246;&#223;te europ&#228;ische Finanzmarkt ist, kommen sowohl vom Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbandes deutscher Banken, Manfred Weber, als auch vom DSGV, dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband positive Reaktionen. Die von der EU-Kommission angestrebte Neuausrichtung der Finanzaufsicht ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer europ&#228;ischen Aufsichtsarchitektur. Die Kluft zwischen der derzeit zersplitterten Aufsichtsstruktur und politisch gewollter sowie &#246;konomisch sinnvoller EU-Finanzmarktintegration muss weiter &#252;berwunden werden.“ sagte Weber zu der Vorstellungen der Reformpl&#228;ne am heutigen Tage.</p>
<p>Karl-Peter Schackmann-Fallis, <a href="http://blog.handelsblatt.de/weitwinkel/eintrag.php?id=378">Gesch&#228;ftsf&#252;hrendes Vorstandsmitglied des DSGV</a>,  sagte zu den Pl&#228;nen der Kommission der Europ&#228;ischen Union: &#8220;Es ist richtig, hierf&#252;r die Zusammenarbeit der nationalen Aufsichtbeh&#246;rden effizienter als bisher zu gestalten. Welche Gef&#228;hrdungen f&#252;r die Stabilit&#228;t der Finanzm&#228;rkte von systemrelevanten Banken ausgehen k&#246;nnen, hat nicht zuletzt die Finanzmarktkrise schonungslos offen gelegt&#8221;.</p>
<p>Dennoch kritisierte  Schackmann-Fallis auch einen Teil der Pl&#228;ne:  &#8220;Erfahrungsgem&#228;&#223; werden sich hieraus schon bald Europ&#228;ische Institutionen entwickeln. Die Folge w&#228;re eine Zweiteilung der Bankenaufsicht in Europa. Die gro&#223;en systemrelevanten Banken w&#252;rden von der EU beaufsichtigt, die lediglich national und regional t&#228;tigen Banken von den nationalen Aufsehern. Jede Form der Trennung f&#246;rdert aber Wettbewerbsverzerrungen im Kundengesch&#228;ft vor Ort&#8221;. Und er weist darauf hin, dass der Deutsche Giro- und Sparkassenverband „ein System f&#252;r die Zusammenarbeit der nationalen Aufseher entwickelt und in Br&#252;ssel und Berlin vorgestellt. Das System schafft die notwendigen Rechtsgrundlagen und Strukturen, um die Aufsicht &#252;ber die systemrelevanten Banken effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Es stellt aber auch sicher, dass es nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommt, da alle Banken &#8211; gleich ob sie grenz&#252;berschreitend oder nur national bzw. regional t&#228;tig sind &#8211; von derselben nationalen Beh&#246;rde beaufsichtigt werden.“</p>
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<p>Was nun letztlich die beste L&#246;sung f&#252;r die Finanzm&#228;rkte sein kann und wird, muss sich erst im Laufe der n&#228;chsten Jahre herausstellen. M&#246;glicherweise wird es eine v&#246;llige Umstrukturierung geben m&#252;ssen, eine Neuordnung, eine Wegfallen lassen von so einigem und dem Einbinden von neuem. Wichtig ist jedoch, dass endlich etwas Relevantes getan wird, das sich auch nachhaltig in der Weiterentwicklung einer globalisierten Welt zeigen wird. Vielleicht sind die Reformpl&#228;ne der EU-Kommission dazu m&#246;glicherweise der bereits lange geforderte und von so manchem auch ersehnte Fortschritt f&#252;r die Finanzwirtschaft.</p>
<p>Auch wenn nicht verleugnet werden darf dabei, dass es wieder zuhauf Kritiker geben wird, wie immer eben bei wirklich wichtigen Reformen. London, als Sitz der britischen Regierung, machte ja heute bereits den Anfang. Sind wir gespannt, wer als n&#228;chstes folgen wird. Oder wir wetten einfach, und sagen: die USA. Verwunderlich w&#228;re es nicht, wirklich erstaunlich auch nicht, schlie&#223;lich blockieren vor allem die USA eine Regulierung der Finanzm&#228;rkte. Was dadurch geschehen kann, hat man ja bei der <a href="http://blog.zeitenwende.ch/immobilien/us-immobilienkrise-endet-erst-2009/">Immobilienkrise</a> gesehen, die in den USA hausgemacht war&#8230;</p>

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		<title>Rentner bekommen mehr Geld</title>
		<link>http://www.kredit-und-finanzen.de/blog/politik/230-rentner-bekommen-mehr-geld/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 15:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[gesetzliche Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Inmitten der Weltwirtschaftskrise hat sich die Regierung der Bundesrepublik Deutschland f&#252;r eine deutliche Rentenerh&#246;hung entschieden.]]></description>
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<p>Inmitten der Weltwirtschaftskrise hat sich die Regierung der Bundesrepublik Deutschland f&#252;r eine deutliche Rentenerh&#246;hung entschieden.<span id="more-230"></span> Ebenso steigen die Beitr&#228;ge f&#252;r Langzeitarbeitslose. Seit Mitte der 90er Jahre handelt es sich bei der aktuellen Rentenerh&#246;hung um die Kr&#228;ftigste. In der Rheinischen Press schmettert der <a href="http://www.seniorenland.com/news/politik/rentenerhoehung-2009-aufgrund-finanzkrise-in-frage-gestellt.html">Sprecher der Senioren Union</a> alle Einw&#228;nde gegen die Rentenerh&#246;hung ab und findet, die Zeit war reif f&#252;r diese Erh&#246;hung.</p>
<p>In den alten Bundesl&#228;ndern steigt die monatliche Rente um 2,41 Prozent, die Senioren im Osten erhalten eine Erh&#246;hung von 3,38 Prozent. Nach den Einsch&#228;tzungen des Arbeitsministers der Bundesrepublik Deutschland, Olaf Scholz, k&#246;nne die Erh&#246;hung nicht nur als eine gute Nachricht f&#252;r Rentner angesehen werden. Der neue Beschluss soll sich vielmehr zu einem Schub f&#252;r die Binnennachfrage entwickeln. &#196;hnlich begr&#252;ndet Scholz auch die Erh&#246;hung des Arbeitslosengeldes f&#252;r Langzeitarbeitslose. Der Regelsatz steigt deutschlandweit auf einen monatlichen Betrag von 359 Euro. Hierbei handelt es sich um ein Plus von 8 Euro. Die Rentenerh&#246;hungen m&#252;ssen auf die Bruttolohnentwicklung im vergangenen Jahr zur&#252;ckgef&#252;hrt werden. Vor allem in den neuen Bundesl&#228;ndern stiegen die L&#246;hne im Jahr 2008. Nur durch einen Eingriff der Koalition in den Riester – Faktor konnte die aktuelle Erh&#246;hung in Kraft treten.</p>
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</script></p>
<p>Der <a href="http://www.finanzservice-burgau.de/2009/rentenerhohung-zum-1juli-2009/">Blog</a> vom Finanzservice Burgau zeigt an dem Beispiel des „Eckrentners“ was f&#252;r Auswirkungen in Euro die Rentenerh&#246;hung hat, dies sind nach Berechnungen ca. 28 Euro im Monat.</p>
<p>So bremste die Bundesregierung die Rentensteigerung. Durch die gem&#228;&#223;igten Erh&#246;hungen versucht der deutsche Bund die Arbeitnehmer, die <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/altersvorsorge/private-altersvorsorge.html">private Altersvorsorge</a> zu forcieren. Gleichzeitig fungiert die Rentenerh&#246;hung in der Partei um Olaf Scholz als wichtiger Wahlfaktor. F&#252;r die SPD handelt es sich bei den Rentnern bis heute um eine wichtige W&#228;hlergruppe. Die Rentenerh&#246;hung wird deutschlandweit am 1. Juli als weiterer Baustein in Kraft treten. Zum gleichen Stichtag wird auch die Senkung des Beitrages f&#252;r die <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/versicherungen/gesetzliche-krankenversicherung.html">gesetzlichen Krankenkassen</a> in Deutschland in Kraft treten. Hierbei handelt es sich um einen wichtigen Baustein des zweiten Konjunkturpaketes, das von der Bundesregierung infolge der globalen Krise beschlossen wurde. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich zufrieden gegen&#252;ber der beschlossenen Rentenerh&#246;hung. Sie sieht die Erh&#246;hung als einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Kaufkraft in der Bundesrepublik Deutschland an.</p>
<p>Mit Kritik &#228;u&#223;erte sich jedoch die Linke. Demnach falle die beschlossene Erh&#246;hung nach den Einsch&#228;tzungen der Linken als zu niedrig aus. Nach den Parteieinsch&#228;tzungen k&#246;nnte die aktuelle Erh&#246;hung die Verluste in den vergangenen Jahren nicht ausgleichen.</p>
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</script></p>
<p>Der rentenpolitische Sprecher der Linken moniert in einer <a href="http://www.blogspan.net/presse/volker-schneider-rentenanpassung-2009-wahlgeschenk-mit-kurzer-halbwertzeit/mitteilung/62972/">Pressemitteilung,</a> dass die jetzige Erh&#246;hung auf Kosten von Erh&#246;hungen in der Zukunft geht. Dies ist zwar richtig, aber da die aktuelle Rentenerh&#246;hung auch als Ma&#223;nahme gegen die aktuelle Finanzkrise zu sehen ist, sehe ich da keinen Widerspruch. Es wird jetzt <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/">Geld</a> in die Hand genommen um die Wirtschaft anzukurbeln. Experten gehen derzeit jedoch davon aus, dass es sich bei der aktuellen Rentenerh&#246;hung zun&#228;chst um das letzte gro&#223;e Polster f&#252;r die Senioren im Land handeln wird. So kann f&#252;r das Jahr 2010 infolge der Auswirkungen der Wirtschaftskrise maximal mit geringen Zuw&#228;chsen gerechnet werden. So wird sich vor allem die r&#252;ckl&#228;ufige Zahl der Beitragszahler der Deutschen <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/versicherungen/private-rentenversicherung.html">Rentenversicherung</a> auf die m&#246;glichen Erh&#246;hungen auswirken. Aber selbst diese These „Weniger Beitragszahler – Weniger Rente“ muss nicht zwangsl&#228;ufig stimmen, wie der folgende Blog-Beitrag: <a href="http://www.rnz-blog.de/?p=1053">„Warum die Rente nach wie vor sicher sein k&#246;nnte“</a> zeigt. Denn es kommt nicht nur auf die Anzahl der Einzahlenden, sonder auch auf die Produktivit&#228;t dieser an.</p>

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		</item>
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		<title>Bringt die Abwrackpr&#228;mie am Ende doch nur Schulden f&#252;r die B&#252;rger mit sich?</title>
		<link>http://www.kredit-und-finanzen.de/blog/politik/201-bringt-die-abwrackpramie-am-ende-doch-nur-schulden-fur-die-burger-mit-sich/</link>
		<comments>http://www.kredit-und-finanzen.de/blog/politik/201-bringt-die-abwrackpramie-am-ende-doch-nur-schulden-fur-die-burger-mit-sich/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 13:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aufstockung der Abwrackpr&#228;mie ist nun beschlossene Sache. Auf f&#252;nf Milliarden Euro wird der urspr&#252;nglich nur 1,5 Milliarden Euro betragende Topf f&#252;r die F&#246;rderung des Kaufes von Neuwagen nun erh&#246;ht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Die Aufstockung der Abwrackpr&#228;mie ist nun beschlossene Sache. Auf f&#252;nf Milliarden Euro wird der urspr&#252;nglich nur 1,5 Milliarden Euro betragende Topf f&#252;r die F&#246;rderung des Kaufes von Neuwagen nun erh&#246;ht.<span id="more-201"></span> Die einen hatten diese Erh&#246;hung gefordert. Die anderen kritisieren sie nun auf das Heftigste. Doch nicht nur aus der Opposition kommen die warnenden Stimmen, auch die Wirtschaftsweisen sehen angesichts der <a href="http://www.abwrackpraemie-verschrottungspraemie.de/abwrackpraemie-verlaengert-mehr-geld-fuer-umweltpraemie.html">Aufstockung der Abwrackpr&#228;mie</a> drohendes Ungemach auf Deutschlands B&#252;rger zukommen.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Heute sagte Wolfgang Franz, der Chef der Wirtschaftsweisen, im ZDF: &#8220;Man sollte diese Subventioniererei sein lassen. Das ist im Prinzip eine Subvention einer bestimmten Branche, und Subventionen haben nun mal die Eigenschaft, dass sie wettbewerbsverzerrend wirken.&#8221;</p>
<p>Franz hat sicher recht in dem, was er sagt, da die Abwrackpr&#228;mie haupts&#228;chlich zum verst&#228;rkten Absatz von Kleinstwagen und Kleinwagen beitr&#228;gt. Auf der anderen Seite st&#228;rkt sie zugleich die Autoh&#228;ndler, die Zulieferer und auch die Banken, welche verst&#228;rkt <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/kleinkredit.html">Kleinkredite</a> und <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/autokredit.html">Autokredite</a> f&#252;r die <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/">Finanzierung</a> der so begehrten Neuwagen vergeben, dies darf nicht vergessen werden bei all der Kritik.</p>
<p>Der Wirtschaftsweise sagte aber weiter: „Nichts geht an der Tatsache vorbei, dass irgendjemand daf&#252;r bezahlen muss&#8221;. Nat&#252;rlich, auch das stimmt. Die Abwrackpr&#228;mie ist ein zweischneidiges Schwert, die einen profitieren, die anderen nicht, manche m&#252;ssen sogar draufzahlen. Aber dies ist immer so bei Subventionen. Anders als die Subventionen zum Beispiel hilft die Abwrackpr&#228;mie weitaus mehr Unternehmen als nur einer begrenzten Anzahl.</p>
<p>Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg betonte inzwischen wiederum, dass die Abwrackpr&#228;mie definitiv nur bis zum 31. Dezember dieses Jahres laufen werde. „Und danach ist Schluss. F&#252;r Dauersubventionen stehe ich nicht zur Verf&#252;gung&#8221;, sagte er zu den Spekulationen, dass <a href="http://www.meinung.info/meinungen/auto-motor/keine-ausweitung-der-abwrackpraemie-geplant-20090214.html">die Abwrackpr&#228;mie</a> auch &#252;ber dieses Jahr hinaus laufen k&#246;nnte. „Ich wollte unbedingt eine Grenze, damit keine Dauersubvention entsteht. Das ist erreicht, daf&#252;r trage ich die f&#252;nf Milliarden mit.&#8221; sagte der Fraktionschef der Union, Volker Kauder, der „S&#252;ddeutschen Zeitung“.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Heute gab es jedoch weitere schlechte Nachrichten aus der Autobranche. So musste der <a href="http://www.fixmbr.de/das-mit-der-krise/">Cabrio-Spezialist Karmann am heutigen Tage Insolvenz</a> anmelden. Auf der einen Seite feiern Autohersteller wie VW und Opel ihre gestiegenen Ums&#228;tze dank der Abwrackpr&#228;mie, auf der anderen Seite gehen Traditionsunternehmen aus der Autobranche zugrunde. Das ganze Unternehmen Absatzf&#246;rderung ist und bleibt also weiter ein zweischneidiges Schwert&#8230;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Notkredite f&#252;r die US-Autoindustrie</title>
		<link>http://www.kredit-und-finanzen.de/blog/politik/137-notkredite-fuer-die-us-autoindustrie/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 17:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Autoindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Chrysler]]></category>
		<category><![CDATA[General Motors]]></category>
		<category><![CDATA[George W. Bush]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, „geordnete Verh&#228;ltnisse“ wollte er seinem Nachfolger, Barack Obama, hinterlassen. Doch das Gerede des George W. Bush w&#228;hrt manchmal nicht viel l&#228;nger als einen Tag, wie es scheint. Denn nun kommt es doch anders, als gesagt, und es wird anderes getan, als es gut w&#228;re f&#252;r die Zukunft der USA. Nun kommen sie, die Notkredite, [...]]]></description>
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<p>Ja, „geordnete Verh&#228;ltnisse“ wollte er seinem Nachfolger, Barack Obama, hinterlassen. Doch das Gerede des George W. Bush w&#228;hrt manchmal nicht viel l&#228;nger als einen Tag, wie es scheint.<span id="more-137"></span> Denn nun kommt es doch anders, als gesagt, und es wird anderes getan, als es gut w&#228;re f&#252;r die Zukunft der USA.</p>
<p>Nun kommen sie, die Notkredite, welche General Motors und Chrysler wieder auf die Beine helfen sollen. Nur, es ist, was es ist, und bleibt, was es bleibt: Lediglich ein Hinausz&#246;gern des Kollaps, da jeder einigerma&#223;en klar denkende Mensch sehen kann, dass hier nur das Problem zeitlich verschoben, nicht aber gel&#246;st wird. <a href="http://www.berlinkontor.de/19.12.2008/bush-hilft-us-autoindustrie-mit-us-174-milliarden.html">13,4 Milliarden US Dollar Hilfe kommen sofort</a>, weitere vier Milliarden dann wohl im Februar.</p>
<p><!--adsense--></p>
<h3>Ein ernstes Gesicht – und dennoch ein Verkennen der Lage</h3>
<p>&#8220;Ich muss die amerikanischen B&#252;rger vor einem verheerenden Schlag bewahren. In einer Zeit, da die USA verwundbar sind&#8221;, sagte er bei der Erkl&#228;rung zu den Zahlungen an Chrysler und General Motors. Mit ernstem Gesicht verk&#252;ndete er eine unbehagliche Ma&#223;nahme, die keine Probleml&#246;sung bringt, ganz im Gegenteil.</p>
<p>M&#246;glicherweise k&#246;nnten die Zahlungen die Insolvenz der beiden gro&#223;en Autobauer der USA ein wenig hinaus schieben, diese k&#246;nnte die Wirtschaft der USA dann aber umso h&#228;rter im Fr&#252;hjahr n&#228;chsten Jahres treffen und einen Anstieg der Arbeitslosigkeit bringen, der sehr sprunghaft w&#228;re, denn immer noch gilt die Autoindustrie in den USA als eine der wichtigsten Industrien. Gerade die Autostadt Detroit w&#252;rde dabei wohl den Boden unter den F&#252;&#223;en verlieren, dem Untergang geweiht, wie – realistisch betrachtet – auch General Motors und Chrysler.</p>
<h3>Doch Bush bekommt auch unerwartete R&#252;ckendeckung</h3>
<p>Ausgerechnet einer seiner sch&#228;rfsten Kritiker, Paul Krugman, hat US-Pr&#228;sident Bush Recht gegeben bei der Ma&#223;nahme der „<a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/autokredit.html">Autokredite</a>“. Der diesj&#228;hrige Nobelpreistr&#228;ger f&#252;r Wirtschaft sagte zu den Pl&#228;nen von Bush: &#8220;Es wird fast sicher einen geordneten Bankrott der Autobauer nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts geben&#8221;. Weiterhin meint der Wirtschafts-Nobelpreistr&#228;ger am Donnerstagmittag bei einem Auftritt im National Press Club in Washington. &#8220;Der Grund f&#252;r Bushs &#220;bergangskredite ist, dass sich so etwas im Moment nicht bewerkstelligen l&#228;sst. Deshalb schiebt man die L&#246;sung auf &#8211; das ist im Moment die richtige Entscheidung.&#8221;</p>
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<p>Erstaunliche Worte von Krugman, der erst k&#252;rzlich noch sagte, dass eine Finanzspritze in Richtung der maroden Autobauer <a href="http://arbeit3000.blog.de/2008/12/08/nobelpreistraeger-us-autoindustrie-sterben-5178971">nur ein Hinausschieben der Pleiten</a> w&#228;re. Hat Krugman nun seine Meinung von einem Tag auf den anderen ge&#228;ndert? Verstehen kann man dies nicht, da er vehement gegen eine Unterst&#252;tzung der Autoindustrie war und gar k&#252;rzlich noch einen <a href="http://deflation-rezession-depression.de/?p=189">Untergang dieser Schl&#252;sselindustrie der USA</a> vorausgesehen hat.</p>
<h3>Beschleunigen die Notkredite den v&#246;lligen Untergang von General Motors und Chrysler?</h3>
<p>Notkredite gut und sch&#246;n, Hilfe vom Staat, gut und sch&#246;n. Nur, diese <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/">Kredite</a> werden unter strengen Auflagen vergeben. Eigentlich eine sehr sinnige Sache. Aber eben nur auf den ersten Blick. Denn die Regierung hat in ihre Hilfe einen Fallstrick eingebaut, der zu einem v&#246;lligen Untergang der beiden arg kr&#228;nkelnden Autobauer f&#252;hren k&#246;nnte. Bis Ende M&#228;rz m&#252;ssen Chrysler und General Motors ihr jeweiliges Sanierungskonzept vorlegen, damit sie weiter arbeiten k&#246;nnen. Liegen dann keine entsprechenden Konzepte vor, m&#252;ssen sie die gew&#228;hrte Hilfe auf Heller und Pfennig zur&#252;ckzahlen. Dies w&#252;rde der den beiden einen Todessto&#223; allererster G&#252;te versetzen.</p>
<p>Und es ist die Frage, ob es wirklich umsetzbar ist, f&#252;r zwei solch gro&#223;e Konzerne binnen so relativ kurzer Zeit Konzepte zu erstellen, die zu einer umfassenden Sanierung f&#252;hren w&#252;rden. Schlie&#223;lich m&#252;ssen bei solchen Sanierungskonzepten mehrere „Planspiele“ auf dem Papier durchgef&#252;hrt werden, damit unter dem Strich dann ein wirklich tragf&#228;higes Konzept heraus kommen kann. Ob dies in dieser Zeit, bis Ende M&#228;rz des kommenden Jahres, machbar ist, scheint mehr als fraglich zu sein. Aber Bush wird es kaum mehr interessieren dann. Er ist dann nicht mehr Pr&#228;sident der USA und kann sich dann in Ruhe auf seiner Ranch in Texas sagen: Nach mir die Sinnflut.</p>

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		<title>Die Kanzlerin spricht Klartext &#8211; Das zweite Konjunkturpaket kommt im Januar 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 18:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Angela Merkel heute wirklich Tatsachen auf den Tisch gelegt hat, dann kommt es nun wohl doch schneller als gedacht, das zweite Konjunkturpaket. Ganz Deutschland wartete seit Wochen darauf, dass die Gro&#223;e Koalition endlich N&#228;gel mit K&#246;pfen macht. Andere L&#228;nder wie Frankreich, Gro&#223;britannien und auch die USA haben es l&#228;ngst vorgemacht, die EU-Kommission hat es [...]]]></description>
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<p>Wenn Angela Merkel heute wirklich Tatsachen auf den Tisch gelegt hat, dann kommt es nun wohl doch schneller als gedacht, das zweite Konjunkturpaket.<span id="more-136"></span> Ganz Deutschland wartete seit Wochen darauf, dass die Gro&#223;e Koalition endlich N&#228;gel mit K&#246;pfen macht. Andere L&#228;nder wie Frankreich, Gro&#223;britannien und auch die USA haben es l&#228;ngst vorgemacht, die EU-Kommission hat es gefordert: Ein weiteres Paket zur Belebung der Konjunktur aufzulegen, und zwar so schnell wie nur irgend m&#246;glich.</p>
<p>Erst hie&#223; es seitens Finanzminister Peer Steinbr&#252;ck und Wirtschaftsminister Michael Glos, man wolle sich am 5. Januar des kommenden Jahres nur weiter beraten. Nun scheint aber, <a href="http://www.m&#228;x-baumarkt.de/kurs-auf-zweites-konjunkturpaket-merkel-und-steinmeier-beschworen-verantwortungsgemeinschaft-gipfel-im-kanzleramt-von-andre-spange/">zwei Tage nach Ende des Krisengipfels im Kanzleramt, doch schneller Fahrt in Sachen Konjunkturbelebung</a> zu kommen. Kanzlerin Merkel machte heute die Ank&#252;ndigung, dass es bald ein zweites Konjunkturpaket geben werde. Dies soll jedoch nicht in die Finanzwirtschaft gepumpt werden, sondern es sollen Milliarden in die Infrastruktur unseres Landes flie&#223;en.</p>
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<p>Es ist ein wichtiger Schritt, den die Bundesregierung da endlich gehen will. Denn Investitionen in die Infrastruktur bedeuten zugleich auch immer Sicherung und teilweise sogar auch Neuschaffung von Arbeitspl&#228;tzen. In Mannheim sagte die Kanzlerin heute bei einem Vortrag, den sie am ZEW, dem Zentrum f&#252;r Europ&#228;ische Wirtschaftsforschung, hielt: „Die Bundesregierung wird im Januar noch mal agieren. Ich denke, dass da noch mal einige Milliarden zustande kommen.“</p>
<p>Und es wird jetzt nicht etwa nur etwas gesagt, und dann weiter abgewartet, nein: schon am morgigen Tage wird es ein Treffen mit Vertretern von Kommunen, L&#228;ndern und dem Bund geben, um weitere Ma&#223;nahmen zu beraten und konkrete Schritte auf den Verhandlungstisch zu bringen. Vor allem der Stra&#223;enbau ist hier in den Vordergrund gestellt: „Es liegt auf der Hand, dass man im Infrastrukturbereich alles macht, was man schnell machen kann“.</p>
<p>Klar ist jedoch, dass die Themen <a href="http://weibel.blog.de/2008/12/05/konsumgutscheine-5165924">Konsumgutscheine</a> und Steuersenkungen vor den kommenden Bundestagswahlen im September 2009 keine Rolle spielen werden. Vorgestellt werden soll das weitere Programm zur Belebung der Konjunktur unsres Landes &#252;brigens am 20. Januar 2009, dem Tag, an dem Barack Obama, der designierte US-Pr&#228;sident, in sein Amt eingef&#252;hrt werden wird. „Wir sind der Meinung, wenn es in Amerika reicht, wenn der neue Pr&#228;sident ins Amt kommt, ein gro&#223;es Programm zu machen, wird es auch in Deutschland richtig sein, zu einer &#228;hnlichen Zeit <a href="http://deflation-rezession-depression.de/?p=160">ein zweites Programm aufzulegen</a>“, sagte sie dazu.</p>
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<p>Man k&#246;nnte es fast sarkastisch nennen, was sie da sagte. Denn schlie&#223;lich tragen die USA die Hauptschuld an der gegenw&#228;rtigen schlimmen Krise der Finanzwirtschaft, die sich inzwischen in vielen L&#228;ndern der Welt auch auf die Wirtschaft an sich ausgedehnt hat und dank der eingeschr&#228;nkten Vergabe von <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/geld-leihen-von-privat.html">Darlehen an Privat und Unternehmen</a> mittlerweile selbst sonst resistente und kerngesunde Firmen sowie Bereiche ergriffen hat.</p>
<p>Doch Merkel bel&#228;sst es nicht dabei. Sie hat Hoffnung f&#252;r die Zukunft und sagte deshalb: „Deutschland ist besser auf die Krise vorbereitet als vor ein paar Jahren.“ Damit k&#246;nnte sie durchaus Recht haben. Wir leben in einer Zeit, in der es neben vielen Pessimisten auch viele Macher gibt, die in der Krise ihren eigenen Weg und ihre Nischen finden, um sich nicht unterkriegen zu lassen. Und wenn genug Optimisten da sind, die an die Zukunft ihres Landes und einen neuen Aufschwung glauben, dann wird dieser mit Sicherheit auch kommen!</p>

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		<title>Angela Merkel ruft zur Spitzenrunde ins Kanzleramt</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 17:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Krise der Finanzwirtschaft geht weiter, und hat sich inzwischen nicht nur auf die Autoindustrie ausgedehnt in unserem Land. Nachdem nicht einmal die Senkung des Leitzinssatzes durch die EZB Hilfe f&#252;r unsere Wirtschaft gebracht hat und Unternehmen reihenweise Probleme bei der Finanzierung mit Bankkrediten melden, ruft unsere Bundeskanzlerin in genau einer Woche zu einem Spitzengespr&#228;ch [...]]]></description>
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<p>Die Krise der Finanzwirtschaft geht weiter, und hat sich inzwischen nicht nur auf die Autoindustrie ausgedehnt in unserem Land.<span id="more-128"></span> Nachdem nicht einmal die Senkung des Leitzinssatzes durch die EZB Hilfe f&#252;r unsere Wirtschaft gebracht hat und Unternehmen reihenweise Probleme bei der Finanzierung mit <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/">Bankkrediten</a> melden, ruft unsere Bundeskanzlerin in genau einer Woche zu einem Spitzengespr&#228;ch zu ihrem Arbeitsplatz, dem Bundeskanzleramt.</p>
<p>Dort soll sich eine Expertenrunde der h&#246;chsten Kategorie zu Beratungen zusammenfinden, welche ein Lagebild der n&#228;chsten Monate zeichnen soll, um einen geeigneteren Plan f&#252;r die Bek&#228;mpfung der Finanzkrise zu entwerfen, die sich inzwischen zu einer regelrechten Wirtschaftskrise entwickelt hat.</p>
<p>Antreten zu dem sonnt&#228;glichen Rapport bei der Kanzlerin soll unter anderem Frank-Walter Steinmeier, der Vizekanzler und zugleich der Kanzlerkandidat der SPD f&#252;r die kommenden Bundestagswahlen ist. Und auch Peer Steinbr&#252;ck, unser Finanzminister und <a href="http://www.kammerwatch.de/298/wirtschaftsminister-glos-csu-beklagt-sich/">Michael Glos, unser Wirtschaftsminister</a> sowie Arbeitsminister Olaf Scholz werden bei den mehrst&#252;ndigen Beratungen anwesend sein. Au&#223;erdem kommen an den Krisentisch: Einige Wirtschaftswissenschaftler, die Experten sind auf ihrem Gebiet, und Vertreter der Landesbanken, der Sparkassen und der privaten Banken.</p>
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<p>Eine illustre Runde also, die sich da n&#228;chsten Sonntag an den Krisentisch setzen wird, um L&#246;sungen zu finden, welche einen schnelleren Weg aus der Rezession bedeuten w&#252;rden. Unsere Bundeskanzlerin sagt in der morgigen Ausgabe der „BILD“ dazu: „Am kommenden Sonntag geht es in einer gemeinsamen Analyse um gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Klarheit &#252;ber die wirtschaftliche Entwicklung 2009. Ich bleibe dabei, mir alle Optionen offen zu halten. Aber ich halte nichts davon, jeden Tag &#252;ber eine andere M&#246;glichkeit &#246;ffentlich zu spekulieren.“ Es geht dabei um das wichtigste Ziel, welches die Bundesregierung ausgegeben hat: Die Erhaltung so vieler Arbeitspl&#228;tze wie m&#246;glich.</p>
<p>Denn Merkel glaubt an einen Weg aus der Krise nur in der Zusammenarbeit vieler Fachleute, seien es nun Banker, Wirtschaftswissenschaftlicher oder Politiker, deren Gebiet von der <a href="http://was-b-.blog.de/2008/11/07/ursachen-finanzkrise-mythos-wahrheit-4997002">Finanzwirtschaftskrise</a> betroffen ist. „F&#252;r eine gezielte Antwort auf die kommende wirtschaftliche Entwicklung brauchen wir eine umfassende und sorgf&#228;ltige Analyse, zu der ich ausgew&#228;hlte Experten einladen werde.“ sagte sie deshalb in dem Interview mit der „BILD“. Und: „In den kommenden Jahren brauchen wir auch wegen der demographischen Entwicklung unsere Fachkr&#228;fte f&#252;r die deutsche Wirtschaft.“</p>
<p>Bei dem Treffen scheint es – zumindest bis jetzt &#8211; nicht um neue Konjunkturpakete zu gehen. Da jedoch so viele Experten anwesend sind, bleibt zu hoffen, dass unsere Kanzlerin sich doch noch ein paar mehr <a href="http://sandhexe.twoday.net/stories/5343528/">Gedanken macht um Steuersenkungen</a> und Steuergutschriften schon vor den n&#228;chsten Bundestagswahlen.</p>

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		<title>Steuern runter zur Ankurbelung der Konjunktur? &#8211; Merkel sagt NEIN!</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 15:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BUndeskanzlerin]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertsteuer]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum 1. Januar des vergangenen Jahres war sie erh&#246;ht worden, die Mehrwertsteuer, von damals 16 auf 19 Prozent. Dies f&#252;hrte zu einem gesamten Anstieg der Mehrwertsteuer von plus f&#252;nf Prozent binnen zehn Jahren.   Die Rezession, die unser Land inzwischen erreicht hat, fordert nun ihren Tribut und viele Politiker wie auch Experten fordern eine Senkung [...]]]></description>
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<p>Zum 1. Januar des vergangenen Jahres war sie erh&#246;ht worden, die Mehrwertsteuer, von damals 16 auf 19 Prozent. Dies f&#252;hrte zu einem gesamten Anstieg der Mehrwertsteuer von plus f&#252;nf Prozent binnen zehn Jahren.<span id="more-119"></span></p>
<p>  Die Rezession, die unser Land inzwischen erreicht hat, fordert nun ihren Tribut und viele Politiker wie auch Experten fordern eine Senkung der Mehrwertsteuer, zumindest f&#252;r eine kurze Zeit. Auch sonst werden Steuersenkungen gefordert, damit wieder mehr konsumiert und investiert wird und die Menschen nicht mehr alles Geld anlegen, anstatt es in den Wirtschaftskreislauf hinein zu geben.</p>
<p><a href="http://www.haushaltsgeld.net/blog/steuern/cdu-verspricht-steuersenkungen-fuer-die-buerger/">Doch unsere Kanzlerin, Angela Merkel, will davon nichts wissen.</a> Selbst Forderungen aus der CDU, immerhin ihrer eigenen Partei, ist sie bereits in den letzten Monaten immer wieder mit einem klaren Nein entgegen getreten. Heute gab ein Sprecher der Kanzlerin zu verstehen, dass es in dieser Legislaturperiode, also der vierj&#228;hrigen Zeit der amtierenden Regierung, <a href="http://stohl.de/wordpress/?p=7557">keinerlei Steuersenkungen</a> geben werde.</p>
<p>Dies ist nicht gerade erfreulich, da die n&#228;chsten Bundestagswahlen erst im September des n&#228;chsten Jahres stattfinden werden. Auf der anderen Seite jedoch pumpt der Bund Milliarden von Steuergeldern in die Erhaltung und Stabilisierung der Finanzwirtschaft und macht damit das Versagen einiger zur Belastung aller.</p>
<p>Gro&#223;britannien hingegen, das genauso stark, wenn nicht noch mehr, von der Wirtschaftskrise betroffen ist, geht einen anderen Weg. Gordon Brown, der zur Lichtgestalt Europas wurde, indem er einen Rettungsplan f&#252;r ein zusammenbrechendes Land entwarf und durchsetzte, macht nun einen weiteren, wichtigen Schritt. Noch vor Weihnachten soll es im Vereinigten K&#246;nigreich zu einer Senkung der Mehrwertsteuer kommen. <a href="http://www.girokonto-tagesgeld.de/briten-planen-steuersenkung-noch-vor-weihnachten-2965">Von den momentanen 17,5 Prozent soll es auf 15 Prozent runtergehen</a> mit der Steuer, die eigentlich Umsatzsteuer hei&#223;t, aber irgendwann den Namensstempel Mehrwertsteuer aufgedr&#252;ckt bekam.</p>
<p>Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger forderte bereits vor einigen Tagen einen &#228;hnlichen Schritt durch die Bundesregierung. Er sagte dem &#8220;Handelsblatt&#8221;, &#8220;Eine Steuerentlastung w&#228;re als kurzfristige Ma&#223;nahme sinnvoll&#8221; und die Mehrwertsteuer k&#246;nnte auf das Jahr 2009 zeitweise um zwei bis drei Punkte gesenkt werden. &#8220;Das w&#228;re eine Ma&#223;nahme mit gro&#223;er Breitenwirkung und wenig Versickereffekten&#8221;, ist Bofinger der Ansicht. Au&#223;erdem ist er der Ansicht, begrenzte Steuerr&#252;ckzahlungen, in Form von so genannten Steuerschecks, w&#228;re neben der Senkung der Mehrwertsteuer eine sinnvolle Ma&#223;nahme, denn sie „wirkt direkt und schnell auf die Konsumnachfrage.“</p>
<p>So steht Expertenmeinung gegen Kanzlerinnen-Meinung und es bleibt alles beim Alten. Dass dies vermutlich der Konjunktur unseres Landes schaden k&#246;nnte, ob dies dabei bedacht wurde?</p>
<p>Was der Sinn von Frau Merkels rigoroser Entscheidung ist, bleibt bis jetzt zumindest zum Teil im Unklaren. Will sie ihre eigenen Parteigenossen damit zeigen, wo der Hase bzw. die Macht langl&#228;uft? Betreibt sie nur schon mal im Vorfeld Wahlkampf f&#252;r die kommenden Bundestagswahlen? Oder hat sie einen Plan, den wir noch gar nicht sehen k&#246;nnen, weil es uns an der Weitsicht mangelt?</p>
<p>Was immer nun – nicht – passieren wird, wir m&#252;ssen uns alle &#252;berraschen lassen mit dem, was die Zukunft irgendwann n&#228;chstes Jahr bringen wird. Wenn es irgendwann doch noch vor Ende der laufenden Legislaturperiode zu Steuersenkungen kommen w&#252;rde, wir alle w&#228;ren Frau Merkel und dem Rest der Bundesregierung wahrscheinlich sehr dankbar. Und w&#252;rden das zus&#228;tzliche Geld dann &#8211; zumindest zum Teil &#8211; auf jeden Fall wieder in den Konsumtopf werfen. Denn genau darum geht es ja: Mehr Geld in den Taschen der B&#252;rger = mehr Geld flie&#223;t in die Wirtschaft = mehr Steuern werden durch die Mehrwertsteuer auf Waren und Dienstleistungen wieder eingenommen. Eigentlich eine ganz einfach Rechnung, Frau Kanzlerin, oder?</p>

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		<title>Der Ruf nach dem Staat &#8211; Wenn finanzielle Hilfe zur Unm&#246;glichkeit wird</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 11:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Erst waren es die Banken, dann die Autobauer, dann die Autozulieferer. Dann kam Milliard&#228;r Merckle daher, immerhin f&#252;nftreichster Deutscher, und ruft auch nach der Hilfe des Staates. Da fragt man sich allen Ernstes: Haben die eigentlich alle keine Tassen mehr im Schrank? Rufen denn alle nach dem Staat, was in diesem Falle der Geldbeutel der [...]]]></description>
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<p>Erst waren es die Banken, dann die Autobauer, dann die Autozulieferer. Dann kam Milliard&#228;r Merckle daher, immerhin f&#252;nftreichster Deutscher, und ruft auch nach der Hilfe des Staates.<span id="more-117"></span> Da fragt man sich allen Ernstes: Haben die eigentlich alle keine Tassen mehr im Schrank? Rufen denn alle nach dem Staat, was in diesem Falle der Geldbeutel der Steuerzahler ist, wenn sie nicht mehr selbst zurande kommen?</p>
<p>Es ist eine verr&#252;ckte Welt in diesen Tagen und manchmal glaubt man sich gar in einem Paralleluniversum, so unterschiedlich ist das Heute zu den Zeiten, die vor ein paar Monaten waren. Da wollten die Autobauer investieren, da erreichten sie neue Rekordzahlen an Neuzulassungen, da verdienten die Autozulieferer nat&#252;rlich kr&#228;ftig mit. Und dann weht ein steiferer Wind und sofort erfolgt der Schrei nach dem Staat. Und was ist dann mit den Gewinnen, die man in den guten Monaten eingefahren hat? Sind diese etwa schon verbrannt? Was ist mit den Investitionen, die man machen wollte? Sind diese bereits vergessen?</p>
<p>Derweil findet in Frankfurt am Main die <a href="http://rusprom.de/2008/11/09/russischer-tag-2008-auf-der-euro-finance-week-am-19112008/">11. EURO FINANCE WEEK</a> statt. Der Kongress hatte bereits mit klaren Worten seitens des Pr&#228;sidenten der Bundesbank, Axel Weber, begonnen. „Wir haben zudem ein nat&#252;rliches Interesse an der Analyse grundlegender Entwicklungen an den Finanzm&#228;rkten und der Zusammenh&#228;nge zwischen Finanzm&#228;rkten und der Realwirtschaft. Dieses Interesse r&#252;hrt aus der besonderen Stellung des Finanzsystems bei der Weitergabe geldpolitischer Impulse an die Realwirtschaft. Dar&#252;ber hinaus gef&#228;hrdet ein instabiles Finanzsystem wesentliche makro&#246;konomische Ziele, insbesondere Preisstabilit&#228;t und nachhaltiges Wirtschaftswachstum.“, legte er die Fakten klar offen, als es um die Erweiterungen der Kompetenzen der Bundesbank ging.</p>
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<p>Heute wiederum beginnt in Frankfurt der &#8220;European Banking Congress&#8221; 2008, und das mit noch klareren Worten. Horst K&#246;hler, der nicht nur Bundespr&#228;sident, sondern zugleich auch Finanzexperte ist, und <a href="http://derspringer.blogage.de/entries/2008/5/24/Die-Schlange-aus-ihrem-Bau-gelockt">der die Finanzm&#228;rkte bereits vor einigen Monaten als „Monster“ bezeichnet hat</a>, gab den Bankern heute richtig ihr Fett weg. „Die Banken m&#252;ssen sich bewusst machen: Zuallererst sind sie Treuh&#228;nder derer, die ihnen ihr Erspartes &#252;berantwortet haben.“, mahnt er die Mitarbeiter der Banken und Geldinstitute an.</p>
<p>Ob dies wirklich Geh&#246;r finden wird? Und er sch&#228;rfte genau jenen ein: „Wir brauchen bei aller Sch&#228;rfe des Wettbewerbes eine Kultur der Gemeinsamkeit. Und wir brauchen schlicht Anstand. Besinnen Sie sich wieder auf die Tugenden des soliden Bankiers“. Und er mahnt weiter und sagt, was viele denken, aber nicht die &#214;ffentlichkeit haben, dass sie wirklich Geh&#246;r finden: „Besinnen Sie sich auch wieder auf Ihre Funktion als Dienstleister f&#252;r Ihre Firmenkunden. Lassen Sie vor allem unsere Mittelst&#228;ndler nicht im Stich“.</p>
<p>K&#246;hler trifft genau damit wohl eine offene Wunde. Die Banken bekommen durch den gesunkenen Leitzinssatz bessere Konditionen f&#252;r <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/">Kredite</a> von der Bundesbank, erhalten zus&#228;tzliche Mittel seitens des Staates (aus den Taschen der Steuerzahler wohlgemerkt!) und geben diese besseren Kreditm&#246;glichkeiten jedoch nicht an ihre derzeit wichtigsten Kunden, die Unternehmen und Gesch&#228;ftskunden, weiter.</p>
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<p>W&#228;hrend die Banken lange Zeit ihre Privatkunden fast vergessen hatten und nur noch ihre Firmenkunden bevorzugten, scheint sich das Bild v&#246;llig gewandelt zu haben. Den Privatkunden wird nun in allen Bereich – vom <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/girokonto/">Girokonto</a> &#252;ber den <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/smava-privatkredit.html">Privatkredit</a> bis hin zur Geldanlage &#8211; f&#246;rmlich hinterher gelaufen, seitdem es auch viel Konkurrenz seitens ausl&#228;ndischer Banken gibt, die Firmenkunden aber werden ins Abseits gedr&#228;ngt. Und dies gerade zu einer Zeit, wo g&#252;nstige M&#246;glichkeiten zur <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/unternehmensfinanzierung/">Unternehmensfinanzierung</a> wichtig sind, um die Wirtschaft wieder richtig anzukurbeln, und unser Land schnellstm&#246;glich wieder aus der Rezession rauszuholen. Die Banker machen als, trotz staatlicher Hilfe, im Moment wieder munter weiter, wie sie die ganze Zeit gehandelt haben.</p>
<p>K&#246;hler aber, <a href="http://www.hr-newsblog.com/2008/10/finanzkrise-vie.html">der Mahner der Finanzwelt</a>, geht noch weiter und erinnert an die Kraft, die zugleich auch in jeder Krise steckt. „Es waren Menschen, die diese Krise angerichtet haben. Also k&#246;nnen Menschen auch Lehren aus ihr ziehen und sie l&#246;sen.“ Und: „Wir haben durch eigene Fehler erfahren, dass auch wir verwundbar sind. Es steht uns deshalb gut an, daraus mehr Bescheidenheit und Lernf&#228;higkeit abzuleiten.“ Seine Worte werden vielleicht Wirkung zeigen.</p>
<p>Wichtig ist, dass nicht nur in unserem Lande ein Umdenken stattfindet, sondern auf globaler Ebene, in der ganzen Finanzwelt. Doch K&#246;hler mahnt nicht nur und erinnert. Am Ende seiner Rede machte er der Wirtschaftswelt Hoffnung: „Das europ&#228;ische Modell von Freiheit, die sich an sozialen Ausgleich bindet, tr&#228;gt Hoffnung in die Welt. Die Soziale Marktwirtschaft kann jetzt international den Durchbruch schaffen. Wir haben die Chance, eine Globalisierung zu gestalten, die allen zu Gute kommt“. Mehr kann man dazu kaum sagen, als sich nur den Worten K&#246;hlers anzuschlie&#223;en…</p>

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		<title>Struck klagt &#252;ber Inkompetenz und &#220;berfl&#252;ssigkeit der Wirtschaftsweisen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 16:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Peter Struck bezeichnet die Wirtschaftsweisen im &#252;bertragenen Sinne als ahnungslos und unbrauchbar. Prompt schl&#228;gt er eine Abschaffung dieses Gremiums vor. Struck glaubt dem Sachverst&#228;ndigenrat der Bundesregierung, Zitat: „Kein Wort“. Wie er weiter in einem Interview mit der Zeitschrift „Super Illu“ betonte, seien die Prognosen dieses Gremiums alles andere als realit&#228;tsnah und [...]]]></description>
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<p>Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Peter Struck bezeichnet die Wirtschaftsweisen im &#252;bertragenen Sinne als ahnungslos und unbrauchbar. <a href="http://heftklammer.wordpress.com/2008/11/15/struck-will-die-wirtschaftsweisen-abschaffen/">Prompt schl&#228;gt er eine Abschaffung dieses Gremiums vor</a>.<span id="more-116"></span></p>
<p>Struck glaubt dem Sachverst&#228;ndigenrat der Bundesregierung, Zitat: „Kein Wort“. Wie er weiter in einem Interview mit der Zeitschrift „Super Illu“ betonte, seien die Prognosen dieses Gremiums alles andere als realit&#228;tsnah und viel zu pessimistisch. Dies merke man besonders an fr&#252;heren Prognosen der „Weisen“, welche nur &#228;u&#223;erst selten bis gar nicht eingetreten sind.</p>
<p>Der Rat besteht aus insgesamt f&#252;nf &#214;konomen. Vorsitzender ist zurzeit der Gesundheits- und Rentenexperte Bernd R&#252;rup (Namensgeber der <a href="http://www.kredit-und-finanzen.de/versicherungen/ruerup-rente.html">R&#252;rup-Rente</a>). Au&#223;erdem arbeiten Beatrice Weder di Mauro, Peter Bofinger, Wolfgang Wiegard und Wolfgang Franz in diesem Sachverst&#228;ndigenrat.</p>
<p>Aufgrund der von Struck betonten &#220;berfl&#252;ssigkeit schlug dieser Bundesfinanzminister Peer Steinbr&#252;ck die sofortige Abschaffung der Wirtschaftsweisen vor. Nach seiner Auffassung habe man durch die Vielzahl an Ministern genug Sachverstand und ben&#246;tige keine Hilfe durch solch ein &#252;berfl&#252;ssiges Gremium, <a href="http://www.gewerbeimmobilien24.de/gi24-news/nachrichten/wirtschaftsweise-kritisieren-konjunkturpaket-der-bundesregierung/">welches „nur“ hei&#223;e Luft produziere</a>, die von niemandem gebraucht werde.</p>
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<p>Zus&#228;tzlich <a href="http://www.deutschland-debatte.de/2008/11/16/die-5-wirtschaftsweisen-inkompetent/">kritisiert Struck die „Weisen“</a> aufgrund ihrer negativen Voraussagen f&#252;r das Jahr 2009. So prognostizierten die &#214;konomen f&#252;r das kommende Jahr eine Rezession. Dar&#252;ber hinaus forderten sie „Ma&#223;nahmen“ f&#252;r eine konjunkturgerechte Wachstumspolitik“.</p>
<p>Der SPD-Politiker versteht die Welt nicht mehr. Nach seiner Auffassung sei die Bundesrepublik Deutschland auch mit noch so umfangreichen milliardenschweren Rettungspaketen f&#252;r die Konjunktur nicht in der Lage, die Finanzkrise weltweit alleine in den Griff zu bekommen und schon gar nicht zu l&#246;sen.</p>
<p>Verleugnen kann man die k&#252;rzlich offiziell bekannt gegebene Rezession nat&#252;rlich nicht, doch muss man um die Probleme l&#246;sen zu k&#246;nnen, optimistisch in die Zukunft schauen. Um aus der Krise schnellstm&#246;glich wieder heraus zu gelangen wird die Neuverschuldung auch im Jahr 2009 wieder deutlich ansteigen. Laut Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wird sich die Bundesrepublik im n&#228;chsten Jahr mit gesch&#228;tzten 18 Milliarden Euro neu verschulden. Dieser Betrag liegt um einiges h&#246;her als die von Finanzminister Peer Steinbr&#252;ck errechneten 10,5 Milliarden Euro. Ein mitwirkender Grund f&#252;r diese enorm hohe Neuverschuldung ist die Erh&#246;hung des Kindergeldes ab Januar n&#228;chsten Jahres.</p>
<p>Das Gremium der Wirtschaftsweisen wird f&#252;r jeweils f&#252;nf Jahre zu Beratern der Regierung berufen. Nach seinem Interview sollte wohl jedem klar sein, dass Peter Strucks Meinung nach alle besser ohne diesen Rat auskommen w&#252;rden. Ob der Sachverst&#228;ndigenrat Strucks Politik allerdings bef&#252;rwortet, sei einmal dahingestellt. Struck ging des Weiteren im Interview mit dem „Super Illu“ auf die Autoindustrie ein, die schleunigst ihre Hausaufgaben erledigen solle.</p>

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		<title>Der Countdown f&#252;r die Pr&#228;sidentschaftswahlen in den USA l&#228;uft</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 15:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barrack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 4. November ist der Tag der Wahrheit. An diesem Tag wird der neue Pr&#228;sident der USA gew&#228;hlt, der 44. in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Schon seit Wochen scheint Barack Obama bereits im Vorfeld der Wahl als klarer Sieger gek&#252;rt worden zu sein. Er gewann die TV-Duelle gegen John McCain, er kann [...]]]></description>
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<p>Am 4. November ist der Tag der Wahrheit. An diesem Tag wird der neue Pr&#228;sident der USA gew&#228;hlt, der 44. in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika.<span id="more-105"></span></p>
<p>Schon seit Wochen scheint Barack Obama bereits im Vorfeld der Wahl als klarer Sieger gek&#252;rt worden zu sein. Er gewann <a href="http://blog.zeit.de/joerglau/2008/10/07/liveblogging-die-zweite-debatte-obama-mccain_1343">die TV-Duelle</a> gegen John McCain, er kann anscheinend mehr W&#228;hler mobilisieren und die ganze Welt scheint ihm zu F&#252;&#223;en zu liegen. Die landesweiten Umfragen zeigen, dass er mit mehr als 50 Prozent einen klaren Vorsprung vor dem Kandidaten der Republikaner hat.</p>
<p>Doch der Vorsprung scheint nun zu schrumpfen, und ist l&#228;ngst schon nicht mehr so klar und eindeutig wie noch vor einigen Tagen. Inzwischen liegen nunmehr vier bis f&#252;nf Prozent zwischen den beiden Kandidaten f&#252;r den Pr&#228;sidentschaftssessel der USA. Interessant ist auch die Verlautbarung eines Meinungsforschers bei der Nachrichtenagentur „Reuters“: &#8220;Der Trend geht in Richtung zu McCain. Seine Zahlen steigen und Obamas fallen.&#8221;</p>
<p>Beide Kandidaten f&#252;r das Amt des 44. Pr&#228;sidenten der USA blieben in ihren Auftritten und Duellen recht blass in Bezug auf die Finanzkrise und ihre geplante Wirtschaftspolitik. Dennoch ist die Frage, welcher von beiden &#8211; der Republikaner John McCain oder der Demokrat Barack Obama &#8211; die klareren Standpunkte hat, die er sp&#228;ter umsetzen will und wird.</p>
<p>John McCain hatte aufgrund der immer verheerender werdenden Finanzkrise sogar eine Zeitlang seinen Wahlkampf ausgesetzt – auch auf die Gefahr hin, von Obama dabei &#252;berrollt zu werden. In den TV-Duellen machte der Demokrat dagegen Punkte durch seine rhetorischen F&#228;higkeiten, seine Mimik und Gestik gut. NUR: Keiner diese drei F&#228;higkeiten sagt etwas dar&#252;ber aus, wie ein Mensch dann als Pr&#228;sident sein w&#252;rde.</p>
<p>McCain, der oft unsicher wirkte, aber dadurch Authentizit&#228;t zeigte, ist im Gegensatz zu Obama kein Redenschwinger, k&#246;nnte aber durchaus der Mann der Tat sein, den die USA in diesen schweren Zeiten brauchen.</p>
<p>Wer letztlich die Wahl gewinnen wird, wird erst Tage nach <a href="http://blog.tagesschau.de/?p=1816">dem 4. November, dem Wahltag</a>, gesagt werden k&#246;nnen. Durch das aufw&#228;ndige Wahlsystem in den USA kann es eine ganze Weile dauern, bis alle Stimmen ausgez&#228;hlt sind.</p>
<p>Bis zum 15. November muss auf jeden Fall der neue Pr&#228;sident vereidigt und im Amt sein, denn da findet <a href="http://www.gewerbeimmobilien24.de/gi24-news/nachrichten/weltfinanzgipfel-kommt-merkel-begruesst-g8-beschluss-zu-neuordnung-der-finanzverfassung/">der erste Weltfinanzgipfel</a> statt, und das in den USA selbst. Dort wird der neue Pr&#228;sident gleich zeigen m&#252;ssen, wie f&#228;hig er wirklich in punkto Wirtschaftspolitik ist. M&#246;ge der Bessere f&#252;r das Land die Wahl gewinnen!</p>

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