Kredit und Finanzen

Das Warten auf die Übernahme der Dresdner Bank

Wir schreiben das Jahr 2008 nach Christus, und den 31. Tag des Monats August. Bereits seit einigen Tagen ist klar, dass heute wohl der Tag ist, an dem die Würfel fallen werden beim Verkauf der Dresdner Bank. Die Allianz als Mutter der Dresdner, wollte diese schon lange wieder loshaben. Es hat sich für sie nicht gerechnet, der Zukauf der Bank, der ihre Versicherungsgeschäfte unterstützen sollte. Im Gegenteil. Die Dresdner Bank zog die Ergebnisse der Allianz nach unten – und damit auch den Aktienkurs der börsennotierten Versicherungsgesellschaft.

Heute nun hat das große Warten vielleicht ein Ende. Es ist das Jahr der Bankverkäufe. Die Citibank, eine ehemalige Tochter der Citigroup in den USA ging schon über den Tisch. Gekauft wurde die Bank, die immerhin eines der besten Kreditangebote dieses Landes ihr eigen nennen kann (siehe http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/kreditvergleich.html), von der französischen Bank Credit Mutuel erworben. Für die Kunden ändert dies jedoch nichts, wohl aber für das deutsche Bankengefüge.

Nun ist die Dresdner Bank an der Reihe. Immer wieder machten Gerüchte die Runde, die Allianz wolle den Bilanz-Drücker loswerden. Teilweise wurde diesen Gerüchten widersprochen, andere blieben im Raum stehen. Seit ein paar Wochen jedoch ist es offiziell: Die Dresdner Bank wird verkauft. Eine Übernahme durch die Commerzbank schien klar. Bis sich die chinesische Staatsbank China Development Bank mit einem nicht gerade schlecht zu nennenden Angebot an die Allianz AG wandte. Kurz danach wurde die Bank aus China dann auch als Favorit im Bieterwettkampf angesehen. Nun aber scheint sie bereits wieder aus dem Rennen zu sein und die Commerzbank wird sie wohl doch kriegen, die Dresdner Bank. Noch aber sind keine Verträge unterzeichnet, es kann also alles noch ganz anders werden. Kosten wird eine Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank auf jeden Fall eines: Mehrere tausend Arbeitsplätze werden dann wegfallen. Das ist der Preis, der wohl dafür gezahlt werden soll, damit die Dresdner im Mutterschoß einer deutschen Bank landet. Ob dies jedoch wirklich Sinn macht, sei jedoch kommentarlos dahingestellt.

Was noch aussteht in diesem Jahr auf dem deutschen Bankenmarkt? Der Verkauf der Postbank ist noch im Gange. Ob sie jedoch überhaupt dieses Jahr noch verkauft werden wird, weiß niemand. Dennoch ist sie immer noch die Bank in Deutschland mit dem größten Privatkundenstamm von über 14 Millionen Kunden. Keine schlechte Hausnummer, welche die Postbank in einen Verkauf mit einbringen würde. Derweil laufen die Geschäfte der Postbank weiter, auch im Kreditbereich, der sich immer wieder als ein Bereich mit guten Konditionen im Bereich der Privatkredite (siehe http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/postbank-privatkredit.html) und Businesskredite herausgestellt hat und seit kurzem mit dem verbesserten Postbank Girokonto ein weiteres heißes Eisen im Kampf um neue Kunden im Feuer hat.

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