Intuition bei Managern wieder gefragt
Laut einer Untersuchung der Harvard Universität berufen sich Männer bei ihren Entscheidungen nicht mehr unbedingt nur auf harte Fakten. Eine vorwiegend weibliche Fähigkeit, nämlich die Intuition, wird als ausschlaggebend genannt, wie man unter http://www.ddp-direkt.de/portal/details.php?id=34146 nachlesen kann.
Was im Volksmund als Baugefühl bezeichnet wird, kommt in den Chefetagen jedoch wenig zu Tage und das, obwohl Intuition als eines der Gebote im Marketing gilt, wie es so treffend unter „Das 2. Marketinggebot vom Werbegott: Intuition“ nachzulesen ist. Die Angst, als nicht sach- oder fachkundig angesehen zu werden, ist zu groß.
Darüber hinaus versuchen Männer immer wieder, lieber durch Logik als die angesprochene Intuition zu überzeugen, wie es der Blog-Beitrag „Wider.Willen“ auf recht interessante Weise schildert.
Viele weibliche Führungskräfte hingegen sind der Meinung, sie müssten diese nützliche Fähigkeit verstecken. Die allgemeine Meinung geht dahin, dass der Führungsstil der Männer imitiert werden sollte. Viele Unternehmensberater halten dem entgegen, dass die erfolgreichsten Frauen sich oft selbst treu geblieben sind und durch ihr Bauchgefühl richtige Entscheidung getroffen haben. Das Verdrängen von Gefühlen kann nicht nur die Karriere beeinflussen, sondern macht in extremen Fällen auch krank. Mittlerweile werden extra für weibliche Führungskräfte Seminare angeboten, bei denen neben der Intuition auch das Bewusstsein für die Weiblichkeit vermittelt wird. Es wird so versucht, die männlichen und weiblichen Rollen gleichmäßig zu verteilen. Der Dominanz der Männerrolle soll so begegnet werden. Leider wird Frauen ihr eigener Führungsstil oft nicht gedankt, wie man es im Blog von seminare4you.de nachlesen kann.
Haben weibliche Führungskräfte erst das Zusammenspiel beider Fähigkeiten verstanden und sind in der Lage, diese auch zu benutzen, beginnt oft der sprunghafte Erfolg. In der Öffentlichkeit werden weibliche Führungskräfte, die auch eine feminine Art ausstrahlen, sehr oft als sympathisch und beliebt angesehen. In Beruf und Karriere können sich Frauen frei entfalten und ihre gesamte Energie zur Lösung von Problemstellungen nutzen. Der Frau ist damit die Möglichkeit gegeben, sich nicht ständig verstecken zu müssen. Sie kann frei und offen auf Probleme und Konflikte reagieren.
Im Privatleben sind diese Frauen oft entspannter und stressfrei. Ihr Job spiegelt sich nicht im Familienleben wieder. Solche Frauen dringen mit ihrer Art dann auch gerne mal im Privatleben in Männerdomänen ein, wie wenn es beispielsweise ums Thema Finanzen oder Vorsorge geht. Mittlerweile nutzen auch viele Männer die Möglichkeit, bei derartigen Seminaren ihre Intuition neu zu entdecken. Für viele Manager und höhere Angestellte ergibt sich daraus oft ein völlig anderer Blickwinkel. Probleme werden anders betrachtet und ihre Lösungen werden auf unkonventionellen Wegen erreicht. Diese Wege sind oft kürzer und dadurch effizienter. Das Auge wird für das Wesentliche geschärft.
Für alle, die an derartigen Seminaren nicht teilnehmen können, hält der Buchhandel aber genug Lektüre bereit, darunter etwa das Buch „Frauen an der Spitze“, welches im Campus-Verlag erschienen ist und zu dem sich auf „Vielfältige Ungleichheiten“ eine interessante Rezension findet. Selbst wenn man nicht alle Ratschläge zu einhundert Prozent umsetzen kann, lohnt sich ein Blick alle Mal.
