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Rating-Ansätze bei Beteiligungen

Rating von Beteiligungen

Hat ein Unternehmen keine sonderlich gute Bonität oder ist ihm der Zugang zum Kapitalmarkt verwehrt, so kann es sich über andere Formen der Unternehmensfinanzierung Kapital beschaffen, ohne etwa auf herkömmliche Bankkredite zurückgreifen zu müssen.

So kann es sich etwa externes Eigenkapital beschaffen, dessen Vorteil aus bilanzieller Sicht darin liegt, dass es die Eigenkapitalquote erhöht, was ein verbessertes Rating bei den Banken nach sich zieht und somit die Zinsen für neu aufgenommene Kredite senkt.

Dabei muss das Unternehmen nur beachten, dass der Eigenkapitalgeber kein Kreditinstitut ist, denn dieses unterliegt den neuen Eigenkapitalanforderungen im Rahmen von Basel II.

Da Beteiligungskapital gemeinhin als besonders ausfallgefährdet gilt, wurde durch den Baseler Ausschuss beschlossen, dass die Eigenkapitalunterlegung bei Bankbeteiligungen gesteigert wird, wobei Ausnahmen für spezielle Förderbanken wie etwa die KfW Mittelstandsbank bzw. die gesamte KfW-Bankengruppe vorgesehen sind.

Das ist auch ein Grund dafür, weshalb die von der KfW vergebenen Darlehen meist zinsgünstiger als entsprechende Bankdarlehen sind. Unternehmen sollten diese Fakten bei der Planung von Beteiligungsfinanzierungen unbedingt beachten, da sich eine erhöhte Eigenkapitalunterlegung bei der Bank über den Kreditzins und die zu erbringenden Sicherheiten direkt auf die Finanzierungskosten auswirkt.

Nach diesem kurzen Ausflug in die Welt der Unternehmensbeteiligungen und -finanzierungen geht es auf der nächsten Seite mit den Ansätzen für das Rating von Unternehmen weiter... >>>

Rating von Unternehmen >>>

 

 


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