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Grundlagen zu Basel II

Basel II

Aufbauend auf Basel I lag bei Basel II das Hauptaugenmerk auf einer differenzierten Unterteilung der Unternehmen (Rating) hinsichtlich des Risikos eines Zahlungsausfalles. So können die Risiken, die die Banken bei einer Kreditvergabe eingehen, besser eingeschätzt werden. Die Eigenkapitalanforderungen, die zwischen 1,6 Prozent und 12 Prozent liegen, sowie die Zinsgestaltung werden durch ein Rating bestimmt.

Unternehmen mit einem guten Rating bekommen einen günstigeren Kredit als Unternehmen mit schlechtem Rating. Darüber hinaus sind neue Entwicklungen am Finanzmarkt sowie das Risikomanagement der Banken berücksichtigt worden. Veränderungen bei der Bankenaufsicht wurden ebenfalls neu formuliert, wie etwa die Offenlegungspflichten zur Stärkung der Marktdisziplin.

So entstanden drei sich gegenseitig ergänzende Säulen von Basel II, die ein sicheres und solides Finanzsystem gewährleisten sollen:

Die drei Säulen von Basel II

Neben der Sicherstellung der Eigenkapitalbasis der Banken verfolgen die Regelungen von Basel II noch weitere Ziele:

  • Internationale Wettbewerbsgerechtigkeit
  • Stabilität des internationalen Finanzsektors
  • Erhaltung der Eigenmittelausstattung im gesamten Finanzsystem
  • Vollständige Erfassung der Risiken bei der Bestimmung der Eigenmittelanforderungen
  • Stärkung der Bankenaufsicht
  • Überschaubarere Markttransparenz

Der zeitliche Ablauf der Umsetzung der zur Verfolgung dieser Ziele erforderlichen Maßnahmen lässt sich dabei wie folgt darstellen:

Mit der ersten der drei Säulen von Basel II, der Mindestkapitalanforderung, wollen wir uns nun auf der nächsten Seite eingehender befassen... >>>

Mindestkapitalanforderung >>>

 

 


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