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Die Versorgungslücke im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung
Die Versorgungslücke beschreibt die Differenz zwischen der zu Rentenbeginn zur Verfügung stehenden Summe und dem Nettogehalt während der Zeit des Lohnerwerbs. Errechnen lässt sich diese, indem man zuerst die bei Rentenantritt zustehende Rente ausrechnet bzw. von den Rentenversicherungsanstalten ausrechnen lässt. Vom aktuellen Nettogehalt zieht man dann die zu erwartende Rentenzahlung pro Monat ab, multipliziert die Differenz mit 12 und der zu erwartenden Lebensjahre nach Renteneintritt. Das Produkt dieser Rechnung ergibt sodann die Versorgungslücke.
Natürlich gilt es jedoch bei dieser Berechnung berufsbedingte Ausgaben wie Fahrtkosten Berufskleidung, etc. vom erhaltenen Produkt abzuziehen, da diese im Ruhestand nicht mehr anfallen werden. Durch immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentner, Geburtenrückgang, Arbeitslosigkeit und Überalterung wird es in Zukunft kaum mehr möglich sein, die Steigerung der Lebenshaltungskosten durch entsprechende Rentenanpassungen auszugleichen.
Überbrückung der Versorgungslücke
Es entsteht also Bedarf, diese Differenz zu überbrücken, um den gewohnten Lebensstandard zumindest größtenteils auch im Ruhestand zu erhalten. Da es Erwerbstätigen aufgrund eines stagnierenden und zu sinken drohenden Rentenniveaus nicht möglich ist, diese Lücke nur mit Hilfe der eigenen Anwartschaften zu schließen, bietet der Staat Förderungen bei privaten Sparmodellen an, sei es in Form steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten, wie aber auch durch garantierte Zinsen auf Rentenfonds und Zuschüsse zu Immobilien, privaten Rentenversicherungen, etc.
Während junge Beitragszahler wohl alleine schon aufgrund des demografischen Wandels von einer größeren Versorgungslücke bedroht sind, haben sie dennoch mehr Zeit durch private Vorsorge diese Lücke zu verringern bzw. zu schließen. Ältere Beitragszahler hingegen weisen eine kleinere Rentenlücke vor, müssen diese aber in weitaus kürzerer Zeit schließen. Insofern werden neben oder zusätzlich zum Sparen auch Pläne erstellt, welche die finanzielle Belastung im Alter reduzieren helfen können. Neben Wohneigentum und damit mietfreiem Wohnen rechnen sich viele künftige Rentner aus, welchen „Luxus“ sie aus ihrem Leben und in Anbetracht von immer weniger Geld verbannen könnten. Von der Anschaffung Treibstoff sparender Autos bis hin zu Wohngemeinschaften reichen hier die Vorkehrungen.
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